VG Zell, Stadt Zell (Mosel) - Planungs-, Gestaltungs- und Umsetzungsbegleitungslei...
VO: UVgO Vergabeart:   Verhandlungsvergabe mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Stadt Zell (Mosel)
Balduinstraße 44
56856
Zell (Mosel)
Deutschland
Umsatzsteuer-IdNr. der VG Zell (Mosel): DE149276228
Zentrale Vergabestelle ZUCK, Marktplatz 1, 56766 Ulmen
ZVS ZUCK
+49 2676409307
+49 2676409501
vergabestelle@ikz-zuck.de
Zuschlag erteilende Stelle
Kommunikation

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

https://rlp.vergabekommunal.de/Satellite/notice/CXVHY55YTTYVWZ14

Bereitstellung der Vergabeunterlagen

https://rlp.vergabekommunal.de/Satellite/notice/CXVHY55YTTYVWZ14/documents

Auftragsgegenstand

Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

Art der Leistung
Freiberuflichen Leistungen im Sinne des § 50 UVgO, konkret Planungs-, Gestaltungs- und Umsetzungsbegleitungsleistungen für die digitale Wein-Erlebniswelt mit dezentralem Stadtmuseum - "NOIAR - Auf Expedition mit der Zeller Schwarzen Katz".

Folgende Leistungen sollen auf Grundlage des Vertrags nach HOAS-Leistungsbild (zweistufig) vergeben werden:
AR-/Medienkonzeption (Storyboard,
Medienproduktionsdrehbücher - ohne Medienproduktion/Programmierung),
Ausstellungsgestaltung und Ausführungsplanung,
Erstellung der Leistungsverzeichnisse für Möblierung/Ausstattung,
Mitwirkung bei deren Vergabe sowie Begleitung der Einrichtung.

Einzelheiten ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung, die den Vergabeunterlagen beigefügt ist.

Umfang der Leistung
Die Stadtverwaltung Zell (Mosel) (nachfolgend "Auftraggeber") plant die Fortführung der Konzeption einer innovativen, digitalen Wein-Erlebniswelt unter dem Projekttitel "NOIAR - Auf Expedition mit der Zeller Schwarzen Katz" im historischen Rathaus der Stadt. Das Projekt soll als neues touristisches Leitangebot etabliert werden und die Themen Weinkultur, Stadtgeschichte und digitale Innovation miteinander verbinden.

Kern des Vorhabens ist ein digitaler AR-Museumsguide, der die Indoor-Ausstellung mit dezentralen Stationen im Stadtraum verknüpft und die Themen Weinkultur, Stadtgeschichte und die "Zeller Schwarze Katz" erlebbar macht. Grundlage ist das in den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellte inhaltliche Grobkonzept. Das Vorhaben wird aus EFRE-Mitteln (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) gefördert. Die Einhaltung der Fördervoraussetzungen ist zu jeder Zeit zu gewährleisten.

Gegenstand der Leistung sind die konzeptionelle und planerische Überführung des Grobkonzepts in eine ausführungsreife Ausstellungs- und Vermittlungsplanung (Szenografie, Grafik, Medien-/AR-Konzeption einschließlich Storyboard und Produktionsdrehbüchern), die Erstellung der Leistungsbeschreibungen für die separat auszulösende Vergabe von Möblierung und Ausstattung sowie die Mitwirkung bei deren Vergabe und die Begleitung der Einrichtung.

Zweistufige Beauftragung: Mit Vertragsschluss werden zunächst die Leistungsphasen 1 bis 4 (Stufe 1) der Honorarordnung für Ausstellungsgestaltung, HOAS-2 (projektspezifisch spezifiziert) beauftragt. Die Leistungsphasen 5 bis 7 (Stufe 2) werden erst nach Freigabe durch die Bewilligungsbehörde des Fördermittelgebers abgerufen.

Das Verfahren wird als wettbewerbsoffenes Verfahren nach Nummer 5.2.1 und Nummer 5.4 der Verwaltungsvorschrift Öffentliches Auftragswesen Rheinland-Pfalz (VVöffAw RLP) durchgeführt. In der ersten Phase - Teilnahmewettbewerb - wird die Eignung der Bieter geprüft. 3-5 der am besten geeigneten Bewerber werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die Angebote sollen in einer oder mehreren Runden verhandelt werden. Der Zuschlag auf das Erstangebot bleibt vorbehalten.

Wegen der grenznahen Lage der Stadt Zell zur luxemburgischen Außengrenze und der daraus folgenden möglichen Binnenmarktrelevanz wurde der Auftrag freiwillig EU-weit bekannt gemacht; das EU-Vergaberecht findet keine unmittelbare Anwendung.

Haupterfüllungsort

Stadt Zell (Mosel)
Balduinstraße 44
56856
Zell (Mosel)

Indoor-Ausstellung im historischen Rathaus der Stadt Zell (Mosel) mit dezentralen Stationen im Stadtraum

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Ausführungsende: 31.12.2028

Laufzeit bzw. Dauer

Nebenangebote

Nein

Angaben zu den Losen

Nein
Beschreibung

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Laufzeit bzw. Dauer

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

Eintragung in das Handelsregister:
Ist der Bewerber eine juristische Person, hat er mit seinem Teilnahmeantrag einen Handelsregisterauszug oder einen den Rechtsvorschriften seines Heimatstaates entsprechenden Nachweis vorzulegen.

Vorzulegende Nachweise:
Nachweis der Handelsregistereintragung oder entsprechende Nachweise; Ist der Bewerber eine juristische Person, hat er mit seinem Teilnahmeantrag einen Handelsregisterauszug oder einen den Rechtsvorschriften seines Heimatstaates entsprechenden Nachweis vorzulegen.; Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Dritterklärung

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

- Allgemeiner Jahresumsatz:
Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren (entsprechend § 122 Abs. 2 Nr. 2 GWB).

- Spezifischer Jahresumsatz:
Erklärung über den Umsatz für Planungsleistungen, die mit den ausgeschriebenen Planungsleistungen vergleichbar sind, in den letzten 3 Geschäftsjahren (entsprechend § 122 Abs. 2 Nr. 2 GWB).

- Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen:
Gehört der Bewerber einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Teilnahmeantrag zu erklären, inwieweit er mit den weiteren Unternehmen verknüpft ist.

- AUSSCHLUSSKRITERIUM
(Nichterfüllung führt zum Ausschluss):
Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Mindestanforderung:
Der Bewerber muss über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 0,5 Mio. EUR und zusätzlich für sonstige Sach- und Vermögensschäden mindestens 0,5 Mio. EUR beträgt.

Nachweis: Dies ist durch eine Bescheinigung über die Haftpflichtversicherung oder durch eine Erklärung der Versicherung, dass die Versicherungssumme im Auftragsfall zur Verfügung stehen wird, nachzuweisen. Die geforderten Nachweise sind in Textform einzureichen.

Vorzulegende Nachweise:
Nachweis der beruflichen Risikohaftpflichtversicherung; Der Nachweis des geforderten Versicherungsschutzes ist durch eine Bescheinigung über die bestehende Haftpflichtversicherung oder durch eine Erklärung der Versicherung, dass die Versicherungssumme im Auftragsfall zur Verfügung stehen wird, nachzuweisen. Die geforderten Nachweise sind in Textform mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.; Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Dritterklärung

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

- Anteil der Unterauftragsvergabe:
1. Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient und ihm die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen.
2. Angaben des Teils des Auftrages, den der Bewerber unter Umständen an Dritte vergeben will.

- Durchschnittliche jährliche Belegschaft:
Erläuterung zur Anzahl der Beschäftigten und deren Ausbildung innerhalb der letzten 3 Jahre (Führungspersonal, Architekt, Ingenieure, Techniker etc.) (entsprechend § 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB)

- Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten:
Tabellarische Liste, in der die zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich und unter Angabe der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung, die auf Verlangen durch Vorlage von Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweisen oder sonstigen vergleichbaren Belegen nachzuweisen ist, und unter Angabe der Berufserfahrung in Jahren genannt werden (entsprechend § 122 Abs. 2 Nr. 1 GWB).

- Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung:
Erläuterung der technischen Büroausstattung des Bewerbers mit Nennung und detaillierter Beschreibung der mindestens verwendeten Software für den Datenaustausch und die Datensicherung.
.....................

- AUSSCHLUSSKRITERIUM
(Nichterfüllung führt zum Ausschluss):
Mindestanzahl an Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Mindestanforderung: Es ist mindestens eine Referenz über vergleichbare Ausstellungs- bzw. Museumsgestaltungen einzureichen, die innerhalb der letzten fünf Jahre umgesetzt und abgeschlossen wurden; die Vergleichbarkeit bemisst sich dabei insbesondere nach der medialen bzw. digitalen Gestaltung.
Ein Mehr an Eignung kann durch weitere Referenzen nachgewiesen werden.

Es ist darzustellen, inwieweit die im Rahmen der Referenzprojekte erbrachten Leistungen von den zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen (insbesondere dem Projektleiter und dem stellvertretenden Projektleiter) erbracht worden sind.
.....................

WERTUNGSKRITERIEN:
(Eignungskriterien zur Begrenzung der Bieterzahl / Kriterien, die für die Auswahl der Bewerber für die zweite Stufe verwendet werden):

1) Anzahl der die Mindestanforderungen erfüllenden Referenzen des Bewerbers

Mindestanforderungen an die Referenzen: Referenzen über vergleichbare Ausstellungs- bzw. Museumsgestaltungen, die innerhalb der letzten fünf Jahre umgesetzt und abgeschlossen wurden; die Vergleichbarkeit bemisst sich dabei insbesondere nach der medialen bzw. digitalen Gestaltung.

Es ist mindestens eine Referenz einzureichen, welche die Mindestanforderungen erfüllt. Ein Mehr an Eignung kann durch weitere geeignete Referenzen nachgewiesen werden.

Im Rahmen der Referenzen ist darzustellen, inwieweit die im Rahmen der Referenzprojekte erbrachten Leistungen von den zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen (insbesondere dem Projektleiter und dem stellvertretenden Projektleiter) erbracht worden sind.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe: 40,0 %

******
2) Berufserfahrung der vorgesehenen Personen (Projektleitung und Stellvertretung)
in Jahren

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe: 30,0 %

******
3) Einschlägigkeit der Berufserfahrung der vorgesehenen Personen, nachgewiesen anhand der benannten Referenzprojekte

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe: 30,0 %
.....................

Bei gleicher Wertung entscheidet das Los.

Vorzulegende Nachweise:
Vollständig ausgefüllter Teilnahmeantrag; mit dem Teilnahmeantrag; mittels Eigenerklärungen

Vorzulegende Nachweise:
Nachweis der Befähigung zur Berufsausübung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen; Als Nachweis der Befähigung zur Berufsausübung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen sind auf Verlangen der Vergabestelle entsprechende Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweise oder sonstige vergleichbare Belege einzureichen.; Auf Anforderung der Vergabestelle; Mittels Dritterklärung

Sonstige

AUSSCHLUSSGRÜNDE:
- Rein nationale Ausschlussgründe
- Bildung krimineller Vereinigungen
- Bildung terroristischer Vereinigungen
- Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
- Betrug oder Subventionsbetrug
- Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung
- Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung
- Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben (Beschreibung: Erklärung des Bewerbers, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern nachgekommen ist.)
- Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen (Beschreibung: Erklärung des Bewerbers, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen nachgekommen ist.)
- Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
- Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
- Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
- Zahlungsunfähigkeit
- Insolvenz
- Einstellung der beruflichen Tätigkeit
- Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren
- Schwere Verfehlung
- Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen
- Interessenkonflikt
- Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung
- Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags
- Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens

Es dürfen nur solche Bewerber am Wettbewerb teilnehmen und eine Auftragsvergabe ist nur an solche Bieter möglich, bei denen ein Bezug zu Russland im Sinne der "Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren" (Artikel 5k) nicht vorliegt. Eine entsprechende Erklärung ist mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.

Bedingungen für den Auftrag

Wesentliche Zahlungsbedingungen

Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten

Verfahren

Beschreibung

Angaben zur Verhandlung

Verwaltungsangaben

Etwaige zusätzliche Angaben über die Maßnahmen zum Schutz der Vertraulichkeit und der Zugriffsmöglichkeit auf die Vergabeunterlagen.

Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge

22.09.2026 10:30 Uhr

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

1. Die Teilnahmeanträge sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen innerhalb der Teilnahmefrist elektronisch - nur über das Bietertool der Vergabeplattform oder alternativ rein webbasiert (direkt über den Browser ohne Nutzung des Bietertools) im Bereich "Teilnahmeanträge" einzureichen.
(Eine detaillierte Anleitung zur Abgabe von Teilnahmeanträge und Angeboten finden Sie unter: https://csx.de/JiViu.)
Hierzu kann das veröffentlichte vorbereitete Teilnahmeformular genutzt werden. Hinsichtlich der Eigenerklärungen kann der Nachweis vorläufig durch eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung geführt werden. Maßgeblich bleibt jedoch der Inhalt der Bekanntmachung.
Den Teilnahmeantrag bitten wir im Excel-Format einzureichen, sonstige Unterlagen im PDF-Format.

2. Das Vergabeverfahren wird elektronisch über die Vergabeplattform geführt. Das bieterindividuelle Postfach auf der Vergabeplattform fungiert als "elektronischer Briefkasten" der Bieter und ist für den Zugang von Erklärungen, Nachforderungen pp. im Vergabeverfahren maßgeblich und verbindlich.

3. Der Versand der Einladungen zum Verhandlungsgespräch, der Informationsschreiben und sonstiger Schriftverkehr, wie z.B. Nachforderungen, erfolgt ebenso über das Bieterpostfach der Vergabeplattform.

4. Eine Ausnahme von der Nutzung der Vergabeplattform besteht für das Zuschlagsschreiben. Dieses kann vom Auftraggeber direkt an die vom Bieter angegebene E-Mail-Adresse versandt werden.

5. Das Vorhaben wird aus EFRE-Mitteln gefördert; förderrechtliche Auflagen (u. a. Barrierefreiheit, offene Lizenzen, technische Vorgaben) werden über die Vertrags- und Vergabeunterlagen weitergereicht.

6. Ein Anspruch auf Erstattung von Aufwendungen für die Angebotserstellung besteht nicht.

7. Vorauswahl und Vorbefassung: Die Auftraggeberin hat drei geeignet erscheinende Büros vorausgewählt und fordert diese unmittelbar zur Beteiligung am Teilnahmewettbewerb auf (Nummer 5.4 Buchst. a VV). Weitere interessierte Büros können sich bis zum Schlusstermin am Teilnahmewettbewerb beteiligen.
Die Auftraggeberin fordert insgesamt drei bis fünf geeignete Büros zur Angebotsabgabe auf. Die Auswahl erfolgt anhand der bekannt gegebenen Wertungskriterien. Bei gleicher Wertung entscheidet das Los.
Eines der unmittelbar zum Teilnahmewettbewerb aufgeforderten Büros war mit der Erstellung eines ersten Lösungsvorschlags vorbefasst; dieser Vorschlag wird allen zur Angebotsabgabe aufgeforderten Büros zugänglich gemacht, um einen etwaigen Wissensvorsprung auszugleichen (Grundsatz der Gleichbehandlung, § 7 VgV analog).

8. Der Auftraggeber behält sich vor, wenn dies aus Gründen eines ausreichenden Wettbewerbs erforderlich ist, fehlende unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachzufordern, soweit dies rechtlich zulässig ist.

9. Im Falle der Bewerbung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft erfolgt die Korrespondenz ausschließlich über den bevollmächtigten Partner der Arbeits-/Bietergemeinschaft.

10. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen auch von Dritten abzugeben.

11. ANGABEN ZUR WERTUNG DER ANGEBOTE - ZUSCHLAGSKRITERIEN:
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Die Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien. Maßgebende Bewertungs-/Zuschlagskriterien sind:
a) Preis der Leistung/Honorar, Gewichtung in Prozent: 30,00%
b) Qualität des Umsetzungs-/ Bearbeitungskonzepts (auf Grundlage der angefragten Leistungsinhalte), Gewichtung in Prozent: 35,00%
c) Berufliche Qualifikation des Projektteams, Gewichtung in Prozent: 35,00%

12. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben.

13. INFORMATION ZU RÜGEOBLIEGENHEITEN UND NACHPRÜFUNGSVERFAHREN
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren (Nachprüfstelle):
Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima (MWTEK)
- Vergabeprüfstelle -
Stiftsstraße 9
55116 Mainz
E-Mail: vergabepruefstelle(at)mwtek.rlp.de
Hauptadresse (URL): https://mwtek.rlp.de/
Telefon: +49 6131 / 16-0
Nationale Identifikationsnummer: 07-0001801100000-05
NUTS Code: DEB35

Von den Bewerbern oder Bietern ist die Rügeobliegenheit nach § 10 Abs. 3 Landesverordnung über die Nachprüfung von Vergabeverfahren durch Vergabeprüfstellen in Rheinland-Pfalz (NachPrV) zu beachten.

Die Vergabeprüfstelle weist das Nachprüfungsbegehren des beanstandenden Bieters oder Bewerbers zurück,
1. soweit der beanstandende Bieter oder Bewerber den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor der Information nach § 4 Abs. 1 erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von sieben Kalendertagen gerügt hat,
2. soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.

Bei Nichtabhilfe einer Rüge durch den Auftraggeber wird das Nachprüfungsbegehren von der Vergabeprüfstelle zurückgewiesen, soweit mehr als sieben Kalendertage nach Absendung der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Weitere Nachprüfstellen im Rahmen der Rechts- und Fachaufsicht an die sich der Bewerber oder Bieter zur Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen die Vergabebestimmungen wenden kann:
Kreisverwaltung Cochem-Zell
- Kommunalaufsicht -
Endertplatz 2
56812 Cochem
Tel.: +49 2671610
E-Mail: kreisverwaltung@cochem-zell.de
http://www.cochem-zell.de/

Im Weiteren wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.

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