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Umbau der Deponiesickerwasserreinigungsanlage (DSRA) und Rückbau nicht mehr benöti...
VO: UVgO Vergabeart:   Verhandlungsvergabe mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Kreisverwaltung Mainz-Bingen
Konrad-Adenauer-Straße 34
55218
Ingelheim am Rhein
Deutschland
21 b Fachbereich Umwelt
Herr Tobias Sieper
+49 61327872166
sieper.tobias@mainz-bingen.de
Zuschlag erteilende Stelle
Kommunikation

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

https://rlp.vergabekommunal.de/Satellite/notice/CXS0Y59YTGZGLSE4

Bereitstellung der Vergabeunterlagen

https://rlp.vergabekommunal.de/Satellite/notice/CXS0Y59YTGZGLSE4/documents

Auftragsgegenstand

Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

Art der Leistung
Ingenieur- und Planungsleistungen zum Umbau der Deponiesickerwasserreinigungsanlage (DSRA) und Rückbau der nicht mehr benötigten Anlagenteile

Umfang der Leistung
Am Rande der Ortslage von Sprendlingen befindet sich die ehemalige Industriemülldeponie (eIMD) Sprendlingen. Die heute gesicherte Altlast entstand durch die Verfüllung einer stillgelegten Löss- und Tongrube mit vorwiegend Industrieabfällen. Nachdem sich die Abfallablagerungen auf die Qualität des Grundwassers ausgewirkt hatten, wurden in mehreren Schritten Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Der Erfolg der durchgeführten Maßnahmen wird an der Schadstoffsituation im Grundwasser im unmittelbaren Umfeld der Altlast und in der Ortslage überprüft. Über 100 Messstellen dienen zur Überwachung der Grundwasserqualität. Vor diesem Hintergrund ist es ein wesentliches Ziel, neben dem Erfassungssystem auch die vorhanden Deponiesickerwasserreinigungsanlage (DSRA) in Zukunft in einem optimalen, funktionssicheren und betriebswirtschaftlich sinnvollen Zustand zu halten und zu betreiben. Entsprechend ist die DSRA den sich ändernden Anforderungen anzupassen.

Ingenieur-, Planungs- und fachgutachterliche Leistungen zum Umbau der DSRA inkl. Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe und Bauüberwachung. Bei der Planung und dem Umbau der DSRA ist der Rückbau nicht mehr benötigter Verfahrensstufen und die Einbindung vorhandener Stufen ins neue Verfahrenskonzept zu berücksichtigen. Ferner ist ein Prozessleitsystem einzurichten und die bestehenden Schaltschränke im Bedarfsfall auf Simatic S7 umzurüsten.
- Leistungen in Anlehnung an die Leistungsphasen 1 bis 9, Teil 4, Abschnitt 2: Technische Gebäudeausrüstung, § 53 ff. der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI 2021),
- Objektüberwachung inkl. Fachbauüberwachung und örtliche Bauüberwachung,
- Arbeits- und Sicherheitsplan, Leistungen nach DGUV 101-004,
- Leistungen der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination, SIGE-Plan,
- Ferner ist die Betreuung eines 6-monatigen Einfahrbetriebs nach dem erfolgten Umbau der DSRA erforderlich.

Einzelheiten können der Aufgabenbeschreibung entnommen werden.

Haupterfüllungsort

eIMD Sprendlingen
Badenheimer Straße 23-27
55576
Sprendlingen

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Laufzeit bzw. Dauer

Nebenangebote

Nein

Angaben zu den Losen

Nein
Beschreibung

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Laufzeit bzw. Dauer

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

Die Einreichung der Bewerbung hat zwingend unter Verwendung der vorgegebenen Bewerbungsformulare zu erfolgen.

Es ist der aktuelle Nachweis über die Eintragung des Bewerbers in ein Berufs- oder Handelsregister (nicht älter als 3 Monate) vorzulegen sowie der Nachweis der Befähigung zur Berufsausübung (Ingenieur oder Naturwissenschaftler mit Hochschulausbildung im Diplom-, Master- oder Bachelorstudiengang oder vergleichbar) der für die Durchführung der Aufgabe verantwortlichen Führungskräfte (Geschäftsführung, Prokurist, Projektleitung, stellvertretende Projektleitung).

Die Bewerbungsunterlagen nennen die erforderlichen Angaben und Nachweise, die zur Bewertung der Eignung herangezogen
werden. Die Angaben und Nachweise zu seiner wirtschaftlichen, finanziellen, technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber entsprechend den folgend genannten Kriterien zu erbringen.

Jedes Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft und jedes Nachunternehmen haben ein eigenes Bewerbungsformular
auszufüllen und einzureichen. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften sind die geforderten Nachweise von jedem Mitglied zu führen. Von Nachunternehmern sind die Angaben gemäß Anlage 7 zu den Teilnahmewettbewerbsunterlagen auszufüllen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Die Bewerbungsunterlagen nennen die erforderlichen Angaben und Nachweise, die zur Bewertung der Eignung herangezogen werden.

- Nachweis einer gültigen Berufshaftpflicht, Deckungssumme mindestens 2,5 Mio EUR für Personenschäden sowie 2,5 Mio EUR für Sach- und Vermögensschäden;
- Eigenerklärungen nach § 123 Abs. 1 und 4 GWB sowie § 124 Abs 1 und 2 GWB;
- Nachweis des Gesamtumsatzes (netto) des Bewerbers der letzten drei Jahre (2023, 2024, 2025)

Vorlage von Bilanzen oder Bilanzauszügen:
Die Nachweise sind der Bewerbung nicht beizufügen. Die Vergabestelle behält sich jedoch ausdrücklich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens die Nachweise zu verlangen.

Im Übrigen sind für jeden Nachunternehmer sowie für den Bewerber bzw. sämtliche Mitglieder einer Bietergemeinschaft Erklärungen und Angaben zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit vorzulegen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Mindestgesamtumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre (2023, 2024, 2025): 400.000 EUR (netto) Jahresumsatz als Mittelwert der letzten drei Geschäftsjahre.
Der Mindest-Gesamtumsatz wird bei Bewerber- und Bietergemeinschaften sowie Einsatz von Nachunternehmern summiert. Sofern der geforderte Mindest-Gesamtumsatz (siehe Bewertungsmatrix Eignungskriterien) nicht erreicht wird, erfolgt der Ausschluss.

Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den
geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.

Jedes Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft und jedes Nachunternehmen haben ein eigenes Bewerbungsformular
auszufüllen. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften sind die geforderten Nachweise von jedem Mitglied zu führen. Gleiches gilt für Nachunternehmer.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Die Bewerbungsunterlagen nennen die erforderlichen Angaben und Nachweise, die zur Bewertung der Eignung herangezogen werden.

- Nachweis nach DGUV 101-004, Anlage 6A (bisher BGR 128),
- Nachweis über den Zugriff auf einen Verfahrenstechnikingenieur (oder vergleichbar) mit mindestens 3 Jahren Berufserfahrung im Bereich Abwasserreinigung (oder vergleichbar).

Liste der wesentlichen in den letzten fünf Jahren erbrachten (abgeschlossene oder noch laufende) Leistungen des Bewerbers mit Angabe des Wertes, des Erbringungszeitpunktes sowie der öffentlichen oder privaten Empfänger. Als vergleichbar werden Referenzprojekte angesehen für:
a) Mindestens eine Referenz zu Ingenieurleistungen (ohne Labor- und gewerbliche Leistungen). Diese muss die Planung einer Abwasseraufbereitungsanlage über Aktivkohle mit stationären Adsorbern umfassen. Das Abwasser muss mindestens die organische Schadstoffgruppe der LHKW enthalten und von einer Altlast oder einer Deponie oder einem Altstandort oder einem Industriebetrieb stammen.
b) Mindestens eine Referenz im Bereich von Ingenieurleistungen (ohne Labor- und gewerbliche Leistungen). Diese muss die Planung einer Verfahrensstufe zur Entfernung von flüchtigen Sulfiden (z.B. ein Nassoxidationsverfahren) umfassen. Das Abwasser muss bei der Sicherung einer Altlast oder auf einer Deponie oder einem Altstandort oder einem Industriebetrieb anfallen. Die Referenz muss auch die Betreuung der Inbetriebnahme der Verfahrensstufe enthalten.

Sofern nicht für jeden der Punkte a) und b) jeweils mindestens eine Referenz vorgelegt werden kann, erfolgt der Ausschluss.

Liste der wesentlichen in den letzten fünf Jahren erbrachten (abgeschlossene oder noch laufende) Leistungen der Projektleitung oder stellvertretenden Projektleitung des Unternehmers mit Angabe des Wertes, des Erbringungszeitpunktes sowie der öffentlichen oder privaten Empfänger. Als vergleichbar werden Referenzprojekt angesehen für:
c) Mindestens eine Referenz im Bereich von Ingenieurleistungen (ohne Labor- und gewerbliche Leistungen) im Zusammenhang mit einer Abwasseraufbereitungsanlage über Aktivkohle mit stationären Adsorbern umfassen. Das Abwasser muss von einer Altlast oder einer Deponie oder einem Altstandort oder einem Industriebetrieb stammen.
d) Mindestens eine Referenz im Bereich von Ingenieurleistungen (ohne Labor- und gewerbliche Leistungen). Diese muss die Planung einer Verfahrensstufe zur Entfernung von flüchtigen Sulfiden (z.B. ein Nassoxidationsverfahren) umfassen. Das Abwasser muss bei der Sicherung einer Altlast oder auf einer Deponie oder einem Altstandort oder einem Industriebetrieb anfallen. Die Referenz muss auch die Betreuung der Inbetriebnahme der Verfahrensstufe enthalten.

Die Referenzen von Projektleitung und stellvertretender Projektleitung werden zusammengezählt, auch bei identischen Projekten. Auch können die gleichen Referenzprojekte sowohl vom Bewerber als auch von der Projektleitung/stellvertretenden Projektleitung angeführt werden.

Sofern nicht für jeden der Punkte c) und d) jeweils mindestens eine Referenz vorgelegt werden kann, erfolgt der Ausschluss.

Bei Bietergemeinschaften und dem Einsatz von Nachunternehmern werden die Referenzen addiert.

Selbstauskunft zum Qualitätsmanagement: QM-System akkreditiert nach ISO 9001 oder eigenes QM-System.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.

Jedes Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft hat ein eigenes Bewerbungsformular
auszufüllen. Für Nachunternehmer gilt Anlage 7 zu den Teilnahmewettbewerbsunterlagen. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften sind die geforderten Nachweise von jedem Mitglied zu führen.

Sonstige

Die Bewerbungsunterlagen nennen die erforderlichen Angaben und Nachweise, die zur Bewertung der Eignung herangezogen werden.

Vorlage einer Bietergemeinschaftserklärung in Textform für den Fall, dass eine solche gebildet wird. In dieser ist die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall zu erklären. Alle Mitglieder sind aufzuführen und der für die Durchführung bevollmächtigte Vertreter ist zu benennen. Es ist zu bestätigen, dass der bevollmächtigte Vertreter die Bieter gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.

Bei Bietergemeinschaften ist darzulegen, welches Unternehmen welche Leistungen durchführt.

Sofern ein Einsatz von Nachunternehmern vorgesehen ist, sind die jeweiligen Unternehmen sowie die entsprechenden, auszuführenden Leistungen zu benennen. Für jeden Nachunternehmer ist Anlage 7 der Teilnahmewettbewerbsunterlagen ausgefüllt einzureichen.

Wird eine Bietergemeinschaft gegründet sind die Teilnahmewettbewerbsunterlagen von jedem Bieter der Gemeinschaft auszufüllen und einzureichen.

Bedingungen für den Auftrag

Wesentliche Zahlungsbedingungen

Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten

Verfahren

Beschreibung

Angaben zur Verhandlung

Verwaltungsangaben

Etwaige zusätzliche Angaben über die Maßnahmen zum Schutz der Vertraulichkeit und der Zugriffsmöglichkeit auf die Vergabeunterlagen.

Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge

02.04.2026 10:00 Uhr

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

Die Kriterien zum Nachweis der Eignung sind dieser Bekanntmachung unter Auflagen zur persönlichen Lage, wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit zu entnehmen.

Nachprüfungsstelle:
Zentrale Vergabeprüfstelle - Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz Stiftsstraße 9; 55116 Mainz
Mail: vergabepruefstelle@mwvlw.rlp
Tel: 06131 16-2546, -2295

Bei Widersprüchen zu den Bewerbungsunterlagen ist die Bekanntmachung maßgeblich.

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