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Dachsanierung, Bauteil B + D am Mons-Tabor-Gymnasium Montabaur; Gewerk: Dachabdich...
VO: VOB/A Vergabeart:   Öffentliche Ausschreibung Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Kreisverwaltung des Westerwaldkreises
Peter-Altmeier-Platz 1
56410
Montabaur
Deutschland
Zentrale Vergabestelle (1-10)
Herrn O. Schreiner
+49 2602124-505
+49 2602124-385
zentrale-vergabestelle@westerwaldkreis.de
Kommunikation

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

https://rlp.vergabekommunal.de/Satellite/notice/CXP6YYGYEJM

Bereitstellung der Vergabeunterlagen

https://rlp.vergabekommunal.de/Satellite/notice/CXP6YYGYEJM/documents

Auftragsgegenstand

Art des Auftrags
Ausführung von Bauleistungen
Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

Im Zuge der geplanten Sanierungsmaßnahme bei Bauteil B+D des Mons-Tabor-Gymnasiums ist ein vollständiger Rückbau der vorhandenen Dachabdichtung, der schadstoffbelasteten Bitumenbahnen sowie der EPS-Dämmung erforderlich. Die bestehenden EVA- und EVA-PVC-Dachabdichtungen befinden sich in einem fortgeschrittenen Zustand der
Versprödung und zeigen eine ausgeprägte Krakeelen- sowie Rissbildung. Im Zuge der Dachsanierung wird eine BAFA-Förderung angestrebt. Hierfür wird der Dachaufbau energetisch so ertüchtigt, dass die Anforderungen an förderfähige Effizienzmaßnahmen erfüllt werden. Als neue Dachabdichtung ist eine hochwertige, widerstandsfähige FPO-Dachabdichtungsbahn vorgesehen. Diese wird entsprechend DIN 18531 und den Flachdachrichtlinien verlegt und ist dauerhaft UV-beständig, thermisch hoch belastbar und geeignet für die Kombination mit Auflasten bzw. späteren PV-Installationen. Die bestehenden Lichtkuppeln werden, soweit sie nicht mehr erforderlich sind, geschlossen. Lichtkuppeln, die aus funktionalen Gründen bestehen bleiben müssen, werden ausgetauscht, einschließlich normgerechter Aufsetzkränze und Anschlussdetails.

Näheres bitten wir den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Wichtiger Hinweis zur einer aufschiebenden Bedingung:
Die in diesem Vertrag bzw. mit der ausgeschriebenen Leistung vorgesehenen Verpflichtungen zu den Leistungen dienen der Umsetzung der Dachsanierung am Mons-Tabor-Gymnasium, Bauteil B+D, für das eine Förderung über das Programm "Bundesförderung für effiziente Gebäude" (BEG) des BMWE beim BAFA innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsschluss beantragt wird.

Dieser Vertrag tritt hinsichtlich der Liefer- und Leistungspflichten zur Umsetzung erst und nur insoweit in Kraft, wenn und soweit das BAFA den Antrag zur Förderung BEG EM, Dachsanierung MTG Bauteil B+D, bewilligt und die Förderung gegenüber der antragstellenden Vertragspartei zugesagt hat (aufschiebende Bedingung). Die antragstellende Vertragspartei wird die jeweils andere Vertragspartei über den Eintritt der Bedingung unverzüglich in Kenntnis setzen.

Weitere Leistungen im Zusammenhang mit diesem Bauprojekt, die separat vergeben werden:
- Gerüstbauarbeiten
- Blitzschutzarbeiten

Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden

Haupterfüllungsort

Mons-Tabor Gymnasium
Von-Bodelschwingh-Straße 35
56410
Montabaur

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Voraussichtliche Ausführungsfristen:
Ausführungsbeginn: 29.06.2026
Ausführungsende: 25.08.2026
Ausführungsfrist: 58 Wochentage; 42 Werktage

Beginn der Ausführung: 12 Tage nach Aufforderung

Laufzeit bzw. Dauer

Nebenangebote

Nein

Hauptangebote

Nein

Angaben zu den Losen

Nein

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Verlangte Nachweise für die Beurteilung der Eignung des Bieters

Eignung
Im Rahmen des Vergabeverfahrens wird gemäß § 6a VOB/A die Eignung der Bieter hinsichtlich Befähigung und
Erlaubnis zur Berufsausübung, wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit sowie technischer und beruflicher Leistungsfähigkeit überprüft. Dazu sind die in den Vergabeunterlagen geforderten Nachweise (ggfls auf Verlangen) zu erbringen. Ebenso werden die in 122 GWB festgelegten Eignungskriterien und das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen
gemäß §§ 123 und 124 GWB anhand der vom Bietenden eingereichten Dokumente überprüft. Sämtliche Angaben der Bietenden werden von dem Auftraggeber vertraulich behandelt.

Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) und ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot die ausgefüllte "Eigenerklärung zur Eignung" vorzulegen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise oder ersatzweise eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE). Bei Einsatz von anderen Unternehmen (insb. Nachunternehmereinsatz und Eignungsleihe) sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.

***Wichtig*** Gelangt das Angebot in die
engere Wahl, sind die in § 6a VOB/A aufgeführten Eignungsnachweise und Eigenerklärungen (auch die der benannten Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der "Eigenerklärung zur Eignung" genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen.

Bereits mit Angebotsabgabe vorzulegende Eignungsnachweise:
Mit Angebotsabgabe sind folgende Unterlagen einzureichen:

- Nachweis der Eintragung Berufs- oder Handelsregister (nicht älter als 12 Monate)
- Nachweis der Eintragung in die Handwerksrolle
- Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung
- Bescheinigung in Steuersachen (nicht älter als 12 Monate)
- gültige Freistellungsbescheinigung (§ 48 b EStG)
- Unbedenklichkeitsbescheinigung der Kranken- / Sozialkasse
- Referenzen: Nachweis mindestens 2 Referenzen von Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind aus den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren.
- Sachkundennachweis nach TRGS 519

Bedingungen für den Auftrag

Wesentliche Zahlungsbedingungen

Siehe allgemeine Angebots- und besondere Vertragsbedingungen.

Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten

Siehe allgemeine Angebots- und besondere Vertragsbedingungen.

Es werden folgende Sicherheiten gefordert:

- Sicherheitsleistung für die Vertragserfüllung (§ 9c VOB/A, 17 VOB/B): 3,0 v. H. für Gewährleistungsansprüche.

gegebenenfalls Rechtsform, die die Bietergemeinschaft nach der Auftragsvergabe haben muss

Verfahren

Verwaltungsangaben

Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen

Schlusstermin für den Eingang der Angebote

14.04.2026 09:00 Uhr

Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Nachforderung

Unternehmensbezogene Unterlagen, die mit der Angebotsabgabe einzureichen waren. Dies betrifft insbesondere Nachweise zur Eignungsfeststellung deren Nachforderung sich die Zentrale Vergabestelle vorbehalten hat.

Fehlende Preisangaben werden nicht nachgefordert und führen im Einklang mit § 16a Abs. 2 S. 6 VOB/A zum Ausschluss des Angebots.

Bindefrist des Angebots

06.06.2026

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

14.04.2026 09:00 Uhr

-elektronisch über die Vergabeplattform -
bei der
Kreisverwaltung des Westerwaldkreises
Peter-Altmeier-Platz 1
56410 Montabaur
Zimmer B 029

Bieter sind bei der elektronischen Angebotsöffnung nicht zugelassen.

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

Vergabeprüfstelle für Beanstandungsverfahren
(Landesverordnung über die Nachprüfung von Vergabeverfahren durch Vergabeprüfstellen, GVBI. S. 123)

Vergabeprüfstelle Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Stiftsstraße 9 55116, Mainz

Auf die Rügeobliegenheit von Bietern und Bewerbern aus § 10 Abs. 3 der Landesverordnung über die Nachprüfung von Vergabe-verfahren durch Vergabeprüfstellen vom 26. Februar 2021 weisen wir vorsorglich hin.

Ferner unterliegen Vergabeverfahren unterliegen der Rechts- und Fachaufsicht. Diese wird in folgenden Fällen von der ADD wahrgenommen:

Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD)
vertreten durch ADD-Präsident Thomas Linnertz
Willy-Brandt-Platz 3
D-54290 Trier

Mit Abgabe eines Angebotes / Teilnahmeantrag erklärt der Bieter / Bewerber, dass er die Vorgaben der
Datenschutzgrundverordnung bei der Verarbeitung der personenbezogenen Daten beachtet hat und dies
gegenüber dem AG jederzeit durch Vorlage geeigneter Dokumente nachweisen kann. Er hat insbesondere
alle ggf. erforderlichen Einwilligungen eingeholt und die erforderlichen Informationen an seine Mitarbeiter
weitergeleitet.
Es wird empfohlen, die Vergabeunterlagen nach einer Registrierung und dem Login herunterzuladen.
Werden die Vergabeunterlagen anonym (ohne Registrierung) heruntergeladen, erhalten nicht registrierte
Bieter bei evtl. Änderungen der Vergabeunterlagen oder Bieterinformationen keine Nachricht von
der Vergabeplattform. Es liegt in alleiniger Verantwortung des nichtregistrierenden Bieters, sich über
Bieterinformationen und eventuelle Aktualisierungen der Vergabeunterlagen auf dem Laufenden zu halten.
Die Kommunikation ist ausschließlich über die Vergabeplattform zugelassen

Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

Name und Anschrift der Stelle, an die sich der Bewerber oder Bieter zur Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen wenden kann

Vergabeprüfstelle
Stiftsstraße 9
55116
Mainz
Deutschland
+49 06131-162546
vergabepruefstelle@mwvlw.rlp.de
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