Energetische Modernisierung der Gebäudehülle Bau 2 und Bau 3 des Pfalzinstituts fü...
VO: VOB/A Vergabeart:   Öffentliche Ausschreibung Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Bezirksverband Pfalz
Bismarckstr. 17
67655
Kaiserslautern
Deutschland
Referat 11 - Vergabestelle
+49 63136470
vergabestelle@bv-pfalz.de
Kommunikation

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

https://rlp.vergabekommunal.de/Satellite/notice/CXP6YY0YEWN

Bereitstellung der Vergabeunterlagen

https://rlp.vergabekommunal.de/Satellite/notice/CXP6YY0YEWN/documents

Auftragsgegenstand

Art des Auftrags
Ausführung von Bauleistungen
Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

Das Gebäude Bau 3 (Lofthaus) befindet sich auf der Liegenschaft des Pfalzinstituts für Hören und Kommunikation (PIH) in Frankenthal (Pfalz) in der Holzhofstraße 21.

Bei dem Gebäude handelt es sich um ein zweigeschossiges Gebäude. Das Erdgeschoss wurde in den 50er Jahren als eingeschossiges, nicht unterkellertes Gebäude mit flachgeneigtem Pultdach errichtet. Anfang der 90er Jahre erfolgte im Erdgeschoss eine Modernisierung samt Umbau sowie eine teilweise Aufstockung und die Errichtung eines Treppenhauses. Das aufgestockte, ausgebaute Dachgeschoss erhielt ein gegliedertes Walmdach, welches jedoch an der Westfassade krüppelwalmartig erscheint.

Über dem restlichen Erdgeschossbereich sowie über einer großzügigen seitlichen und stirnseitlichen Außenfläche wurde ebenfalls ein tieferliegendes, gegliedertes Walmdach errichtet.
Die Erschließung des Gebäudes erfolgt ausschließlich über die Liegenschaft des PIH.
Die Nutzung des Gebäudes erfolgt fast ausschließlich im EG und DG durch die Frühförderung des PIH.
Lediglich ein Raum im Dachgeschoss wird anderweitig für Hörprüfungen genutzt.

Bei der energetischen Modernisierungsmaßnahme von Bau 3 (Lofthaus) werden im Wesentlichen neue Fenster aus Kunststoff sowie eine neue Nebeneingangstür aus Aluminium eingebaut.
Teilweise müssen aufgrund der Dämmstoffdicken und nötiger Baukörperanschlüsse Mauerwerksöffnungen verkleinert werden. Die Fassadenflächen werden mit WDVS aus Holzfaserdämmplatten 18 cm stark gedämmt.
Das obere Dach erhält eine vollflächige Aufsparrendämmung aus Holzfaserdämmplatten sowie eine neue Dacheindeckung.
Konstruktiv werden die Sparren mittels Traufaufschieblingen an der Westfassade sowie an den Walmen verlängert, um die Dachüberstände zu verlängern.
Das untere Dach wird an der Westfassade verlängert. Hierfür werden die Sparren seitlich angelascht.
In dem verlängerten Traufbereich wird eine neue Schalung sowie eine Dacheindeckung in Abstimmung auf die Bestandseindeckung (Frankfurter Pfanne) montiert. Ansonsten bleibt die Dacheindeckung und der gesamte Dachaufbau erhalten. Die aufgehenden Baukörperanschlüsse sind allesamt als wärmegedämmter Baukörperanschluss auszuführen.

Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden

Haupterfüllungsort

Pfalzinstitut für Hören und Kommunikation
Holzhofstr. 21
67227
Frankenthal (Pfalz)

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Mit der Ausführung ist zu beginnen innerhalb von 12 Werktagen nach Zugang der Aufforderung durch den Auftraggeber (§ 5 Absatz 2 Satz 2 VOB/B). Die Aufforderung wird Ihnen voraussichtlich bis zum 26.09.2026 zugehen; Ihr Auskunftsrecht gemäß § 5 Absatz 2 Satz 1 VOB/B bleibt hiervon unberührt.

Die Leistung ist zu vollenden (abnahmereif fertig zu stellen) innerhalb von 24 Werktagen nach vorstehend angekreuzter Frist für den Ausführungsbeginn.

Die Abbrucharbeiten sollen möglichst in der 42. KW 2026 stattfinden (Ferien RLP).

Laufzeit bzw. Dauer

12.10.2026
07.11.2026

Nebenangebote

Nein

Hauptangebote

Nein

Angaben zu den Losen

Nein

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Verlangte Nachweise für die Beurteilung der Eignung des Bieters

Zunächst genügt als vorläufiger Nachweis der Eignung die Angabe der PQ-Nummer im Angebotsschreiben oder das Formblatt Eigenerklärung zur Eignung oder die Einheitliche Europäische Eigenerklärung.

Kommt das Angebot in die engere Wahl werden folgende Nachweise, mit einer Frist von 6 Kalendertage nachgefordert:

- Drei Referenznachweise der letzten fünf Jahre mit mind. folgenden Angaben: Ansprechpartner; Art der ausgeführten Leistung; Auftragssumme; Ausführungszeitraum

- Erklärung zur Zahl der in den letzten 3 Jahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen, mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal

- Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der Industrie- und Handelskammer

- rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan (falls eine Erklärung über das Vorliegen eines solchen Insolvenzplanes
angegeben wurde)

- Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, falls das Unternehmen beitragspflichtig ist. Sollte das Unternehmen nicht beitragspflichtig sein, wird eine entsprechende Stellungnahme dazu verlangt.

- Freistellungsbescheinigung nach § 48b Einkommensteuergesetz

- Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen

Im Falle, dass die Beauftragung eines Nachunternehmer beabsichtigt wird, werden die Nachweise auch für diesen verlangt.

Bedingungen für den Auftrag

Wesentliche Zahlungsbedingungen

Die Rechnungen sind ausschließlich elektronisch einzureichen. Gerne kann dies als X-Rechnung erfolgen. Die Leitwege-ID der Zentralverwaltung des Bezirksverband Pfalz lautet: 073120000000-500-46.

Alternativ ist auch eine Einreichung per Email an folgende Adresse möglich: Rechnungen@bv-pfalz.de

Als Rechnungsadresse ist anzugeben (ggf. ergänzt um die Angabe des Ansprechpartners oder der Abteilung):

Zentralverwaltung des Bezirksverbands Pfalz
Bismarckstraße 17
67655 Kaiserslautern

Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten

Sicherheitsleistung für die Vertragserfüllung (§ 17 VOB/B):
Auf Sicherheit für die Vertragserfüllung wird verzichtet.

Sicherheitsleistung für Mängelansprüche:
Auf Sicherheit für die Mängelansprüche wird verzichtet.

gegebenenfalls Rechtsform, die die Bietergemeinschaft nach der Auftragsvergabe haben muss

Verfahren

Verwaltungsangaben

Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen

Schlusstermin für den Eingang der Angebote

13.08.2026 10:00 Uhr

Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Nachforderung

Bindefrist des Angebots

15.09.2026

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

13.08.2026 10:00 Uhr

Bitte beachten Sie, dass wir gem. §13 I Nr. 1 S.1 VOB/A nur elektronische Angebote akzeptieren. Der Eröffnungstermin erfolgt somit gem. §14 I S.1 VOB/A ausschließlich in Anwesenheit von zwei Vertretern der Vergabestelle, Bieter sind nicht zugelassen.

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

Wir bitten Sie, dass Angebot als PDF und GAEB Datei (D83 oder X83) einzureichen.

Hinweis zur elektronischen Kommunikation:
Die Abwicklung des Vergabeverfahrens erfolgt in elektronischer Form über die E-Vergabeplattform. Die in der Kommunikation dargelegten Sachverhalte werden Bestandteil des Angebotes. Darunter fallen z.B. die Beantwortung von Bieterfragen zum Vergabeverfahren, zur Verfügung gestellte zusätzliche Informationen sowie Austauschseiten. Die Vollständigkeit und Aktualität der eigenen Unterlagen obliegt dem Bieter.

Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

Name und Anschrift der Stelle, an die sich der Bewerber oder Bieter zur Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen wenden kann

Vergabekammer Rheinland-Pfalz, beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau - Vergabeprüfstelle -
Stiftsstraße 9
55116
Mainz
Deutschland
+49 6131162546
+49 6131162113
vergabepruefstelle@mwvlw.rlp.de
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