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Verfahrensangaben

Labordienstleistungen und Labormanagement

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
17.02.2026
24.02.2026 10:00 Uhr
26.02.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein gGmbH
DE244341325
Koblenzer Straße 115-155
56073
Koblenz
Deutschland
DEB11
GZ-Service / Einkauf - Vergabestelle
maike.brand@gk.de
0261 4991031

Angaben zum Auftraggeber

Von einer Kommunalbehörde kontrolliertes oder finanziertes öffentliches Unternehmen
Gesundheit

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

GZ-Service GmbH - Einkauf
t:02614991031
Koblenzer Straße 115-155
56073
Koblenz
Deutschland
DEB11
Vergabestelle
maike.brand@gk.de
+49 261499-1031
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung
DE355604198
Stiftsstraße 9
55116
Mainz
Deutschland
DEB35
Vergabekammer Rheinland-Pfalz
vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
+49 613116-5240

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

85000000-0
85145000-7
85111810-1
85111820-4
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein gGmbH mit den Standorten Kemperhof / Koblenz, Ev. Stift St. Martin / Koblenz, St. Elisabeth / Mayen, Heilig Geist / Boppard und Paulinenstift / Nastätten beabsichtigen die Neukonzeption und Neuvergabe der labormedizinischen Versorgung im Rahmen eines Vertrages zur Erbringung von Labordienstleistungen.
Dabei sollen die am Standort Kemperhof vorhandenen Räumlichkeiten für die Einrichtung eines Präsenzlabores durch den Auftragnehmer genutzt werden, so dass sowohl die Proben aus dem Standort Kemperhof / Koblenz als auch die Proben aus den anderen Standorten bearbeitet werden.

Der Leistungszeitraum beträgt 5 Jahre beziehungsweise 60 Monate.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Räumlichkeiten:
-Es werden dem Auftragnehmer am Standort Kemperhof / Koblenz Räumlichkeiten zur Nutzung vermietet.
-Der Entwurf eines entsprechenden Mietvertrags ist den Ausschreibungsunterlagen beigefügt.

Geräteausstattung:
-Der Auftragnehmer stellt dem AG für das "Präsenzlabor" vor Ort die Analysensysteme (Neugeräte), insbesondere Klinische Chemie, Immunologie, Hämatologie, Gerinnungsdiagnostik und Immunhämatologie; siehe hierzu auch "Analysezahlen", inklusive der Geräteanbindung an ein vom AN bereitzustellendes Laborinformationssystem (LIS) und die weiterführende Anbindung an das KIS der Klinik (Orbis) zur Verfügung.
-Der Auftragnehmer bleibt regelhaft Eigentümer der Geräte.
-An allen Standorten muss die Versorgung während der Nachtzeiten und im Rahmen der Notfallversorgung auf der Basis einer ausreichenden POCT-Analytik sichergestellt werden.
-Hier sind alle festgelegten Responsezeiten einzuhalten.
-Für die adäquate Geräteaustattung im Bezug auf die POCT-Analystik ist der Auftragnehmer verantwortlich.

Betriebsübergang:
-Der Auftrageber geht von einem Betriebsübergang nach § 613 a BGB aus.
-Sofern entgegen dieser Annahme kein Personalübergang vorliegen sollte, hat der Auftragnehmer den Mitarbeitenden ein Angebot zur Anstellung zu den bisherigen Konditionen zu unterbreiten.

-Der Auftraggeber verfolgt das Ziel, die labormedizinische Versorgung hinsichtlich Umfang und Untersuchungsfrequenz noch stärker am medizinisch-prädiktiven Fallschweregrad der differenzierten Patientenkollektive auszurichten.
-Vom Auftragnehmer wird daher erwartet, dass er die Beachtung aktueller fachrelevanter Leitlinien ebenso unterstützt wie in der Zusammenarbeit mit dem Medizincontrolling der Klinik einen laufenden und ergebnisorientierten Controlling-Ansatz vorstellt.

Abrechnung:
-Der Auftragnehmer übermittelt im Rahmen seiner Angebotskalkulation einen Gesamtkostenwert.
-In diesem Wert sind alle anfallenden Kosten zu berücksichtigen (Probentransport, Analytik, Sachkosten etc.).
-Dieser Gesamtkostenwert umfasst auch die Personaluntersuchungen des Betriebsarztes sowie die teilstationären Leistungen der GKV Fälle, sofern diese vom Auftragnehmer nicht gesondert mit der KV bei GKV Patienten oder bei PKV direkt mit den Patienten abgerechnet werden können.
-Leistungen für ambulante Patienten des AG und/oder Privatversicherte und Wahlleistungsfälle rechnet der Auftragnehmer direkt mit dem Kostenträger ab.
-Die Anzahl der stationär versorgten Patienten betrug in 2024 48.970 Fälle.
-Dazu kommen 79.820 ambulante Fälle.
-Der derzeitige Selbstzahleranteil beträgt 7,1 % bezogen auf das Datenjahr 2024.

Probenentnahmesysteme:
-Versandmaterialien und Blutentnahmesysteme (Röhrchen und Kanülen - keine "Butterflys") werden dem Auftraggeber vom Auftragnehmer kostenfrei in ausreichender Menge zur Verfügung gestellt.
-Die Stellung von Sonderentnahmematerialien sowie Transport- und Verpackungsmaterialien wie Blutkulturgefäße, Urinnährbodenträger, Abstrichtupfer, Stuhl- und Sputumröhrchen etc. und ggf. Anforderungskarten ist ebenfalls Aufgabe des Auftragnehmer.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Jahren
5
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Koblenzer Straße 115-155
56073
Koblenz
Deutschland
DEB11

Hier soll ein Präsenzlabor als Notfalllabor weiterhin bestehen bleiben.

Weitere Erfüllungsorte

Erfüllungsort

---
Johannes-Müller-Straße 7
56068
Koblenz
Deutschland
DEB11

Erfüllungsort

---
Siegfriedstraße 20+22
56727
Mayen
Deutschland
DEB17

Erfüllungsort

---
Dr. Heinz Maurer Platz 2
56154
Boppard
Deutschland
DEB1D

Erfüllungsort

---
Borngasse 14
56335
Nastätten
Deutschland
DEB1A

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Qualität

1. Gerätekonzept (0-15 Punkte) / Wertung mit 4,5%
Anbieter mit der niedrigsten Anzahl an Geräten im "Präsenzlabor" = 15 Punkte
Anbieter mit der zweitniedrigsten Anzahl an Geräten = 7,5 Punkte
Alle anderen Anbieter = 0 Punkte

2. Konzept monatliches Berichtswesen (0-15 Punkte) / Wertung mit 4,5%
Anbieter mit dem besten Konzept = 15 Punkte
Anbieter mit dem zweitbesten Konzept = 7,5 Punkte
Alle anderen Anbieter = 0 Punkte

3. Konzept Blutdepotmanagement (0-15 Punkte) / Wertung mit 4,5%
Anbieter mit dem besten Konzept = 15 Punkte
Anbieter mit dem zweitbesten Konzept = 7,5 Punkte
Alle anderen Anbieter = 0 Punkte

4. Konzept Fortbildung Ärzte und Pflegekräfte (0-10 Punkte) / Wertung mit 3%
Anbieter mit dem besten Konzept = 10 Punkte
Anbieter mit dem zweitbesten Konzept = 5 Punkte
Alle anderen Anbieter = 0 Punkte

5. Konzept Logistik Probentransport (0-20 Punkte) / Wertung mit 6%
Anbieter mit dem besten Konzept = 20 Punkte
Anbieter mit dem zweitbesten Konzept = 10 Punkte
Alle anderen Anbieter = 0 Punkte

6. Konzept Weiterentwicklung des Krankenhauslabors in Zukunft (0-25 Punkte) / Wertung mit 7,5%
Anbieter mit dem besten Konzept = 25 Punkte
Anbieter mit dem zweitbesten Konzept = 12,5 Punkte
Alle anderen Anbieter = 0 Punkte

Gewichtung
30,00

Zuschlagskriterium

Preis
Preis

1. Gesamtkosten netto (0-80 Punkte) / Wertung mit 56%
Anbieter mit dem niedrigsten Angebot = 80 Punkte
Anbieter mit dem zweitniedrigsten Angebot = 40 Punkte
Alle anderen Anbieter = 0 Punkte

2. Gesamtkosten netto externe Laborversorgung / Spezialanalytik (0-20 Punkte) / Wertung mit 14 %
Anbieter mit dem niedrigsten Angebot = 20 Punkte
Anbieter mit dem zweitniedrigsten Angebot = 10 Punkte
Alle anderen Anbieter = 0 Punkte

Gewichtung
70,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

1. Die Teilnahmeanträge / Angebote sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen innerhalb der Angebotsfrist elektronisch - nur über das Bietertool der Vergabeplattform einzureichen.
Hinsichtlich der Eigenerklärungen kann der Nachweis vorläufig durch eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung geführt werden.
Maßgeblich bleibt jedoch der Inhalt der Bekanntmachung.

2. Das Vergabeverfahren wird elektronisch über die Vergabeplattform geführt.
Das bieterindividuelle Postfach auf der Vergabeplattform fungiert als "elektronischer Briefkasten" der Bieter und ist für den Zugang von Erklärungen, Nachforderungen pp. im Vergabeverfahren maßgeblich und verbindlich.

3. Der Versand der Einladungen der Informations-Schreiben gemäß § 134 GWB und sonstiger Schriftverkehr, wie z.B. Nachforderungen, erfolgt ebenso über das Bieterpostfach der Vergabeplattform.

4. Im Falle der Bewerbung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft erfolgt die Korrespondenz ausschließlich über den bevollmächtigten Partner der Arbeits-
/Bietergemeinschaft.

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

In der ersten Phase - Teilnahmewettbewerb - wird die Eignung der Bieter geprüft.
3 der am besten geeigneten Bewerber werden zur Angebotsabgabe aufgefordert, siehe unter Eignungs- / Teilnahmebedingungen.

Die Angebote sollen in einer oder mehreren Runden verhandelt werden.
Der Zuschlag auf das Erstangebot bleibt vorbehalten.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb

Die Laufzeit der Rahmenvereinbarung verlängert sich von den regulären 4 Jahren auf 5 Jahre aufgrund der Refinanzierung der benötigten Gerätschaften, siehe §21 Absatz 6 VgV:
Die Laufzeit dieser Rahmenvereinbarung darf höchstens 4 Jahre betragen, es sei denn, es liegt ein im Gegenstand der Rahmenvereinbarung begründeter Sonderfall vor.

3
EUR

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


Deutsches Vergabeportal (dtvp) / Vergabemarktplatz Kommunen Rheinland-Pfalz

https://rlp.vergabekommunal.de/Satellite/notice/CXP6YDXYEAT

Einlegung von Rechtsbehelfen

Informationen über die Überprüfungsfristen:
Von Bewerbern/Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter gegenüber dem
Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen (§ 160 Abs. Nr. 1 GWB) zu rügen.
Erklärt der Auftraggeber, dass er der Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Tagen (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB) nach Eingang der Mitteilung bei der Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau schriftlich einen Nachprüfungsantrag zu stellen.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Der Auftraggeber behält sich vor, wenn dies aus Gründen eines ausreichenden Wettbewerbs erforderlich ist, fehlende unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachzufordern, soweit dies rechtlich zulässig ist, insbesondere im Sinne des § 56 VgV.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Nach GWB § 123

Nach GWB § 123

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
3
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Beschreibung:
1. Gewerbean- bzw. ummeldung:
Der Bieter hat je nach Art der Dienstleistung und der Rechtsform mit seinem Angebot das entsprechende Dokument vorzulegen.

2. Handelsregisterauszug bzw. Eintragung Berufs- bzw. Handelsregister:
Ist der Bieter eine juristische Person, hat er mit seinem Angebot einen Handelsregisterauszug oder einen den Rechtsvorschriften seines Heimatstaates entsprechenden Nachweis vorzulegen.

3. Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der Industrie- und Handelskammer:
Ist der Bieter zur Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der Industrie- und Handelskammer verpflichtet, hat er mit seinem Angebot die entsprechenden Unterlagen dazu vorzulegen.

4. Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkassen:
Der Bieter erklärt, dass die entsprechenden Beiträge (Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung) gezahlt wurden.
Der entsprechende Nachweis ist mit seinem Angebot vorzulegen.

5. Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen:
Der Bieter hat mit seinem Angebot das entsprechende Dokument vorzulegen.

6. Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers mit Angaben der Lohnsummen:
Ist der Bieter zur Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft verpflichtet, hat er mit seinem Angebot eine entsprechende Mitgliedsbescheinigung vorzulegen.

7. Formular 124_LD Eigenerklärung zur Eignung Liefer- / Dienstleistungen:
Die Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, wird durch die Erklärung des Bieters im Formular 124_LD Eigenerklärung zur Eignung Liefer-/ Dienstleistungen unterschrieben, dass durch die Person oder das Verhalten des Bieters oder dem Bieter zuzurechnender Personen keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB und § 19 MiLoG begründet sind.
Hinweis: § 124 GWB enthält auch die Angaben zu Insolvenzverfahren und Liquidation.

8. Erklärung Bezug zu Russland:
Die Erklärung des Bieters, dass er nicht zu den in Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 (Sanktionen VO) genannten Unternehmen oder Personen mit Russlandbezug gehört.
Gehört der Bieter einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Angebot zu erklären, dass dies auch nicht auf die verbundenen Unternehmen zutrifft.

9. Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Angebot zu erklären.
Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte gemäß vorstehenden Ziffern 1 bis 8 für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären.
Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen auch von Dritten abzugeben.

Sollten einzelne Belege für das Unternehmen nicht relevant sein, ist dies mit der entsprechenden Begründung als Erklärung einzureichen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Höchstanzahl erfolgreicher Angebote
3

Eignungskriterium

Allgemeiner Jahresumsatz

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Beschreibung:
Als Eigenerklärung (siehe Formular 124_LD Eigenerklärung zur Eignung Liefer- / Dienstleistungen) ist vorzulegen:
1. Die Angaben zum Umsatz des Unternehmens, Leistungen betreffend, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.
2. Angaben zur Berufs- und Betriebshaftpflichtversicherungsdeckung
Geforderte Deckungssumme
a) für Personenschäden: mind. 5 Mio. EUR
b) für Sach- und Vermögensschäden: mind. 5 Mio.EUR
c) für Personen-, Sach- und Umweltschäden: mind. 2,5 Mio. EUR

Als Nachweis sendet der Anbieter die Versicherungsscheinkopie(n) mit dem Angebot ein.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Höchstanzahl erfolgreicher Angebote
3

Eignungskriterium

Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards

1. Zertifikat über die Akkreditierung nach DIN EN ISO 15189

2. Nachweisdokument für Einhaltung der aktuellen Richtlinie der Bundesärztekammer (RiLiBÄK),z.B. Nachweis der letzten Prüfung durch die Überprüfungsbehörde (Eichamt) -

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Höchstanzahl erfolgreicher Angebote
3

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Der Teilnehmer gibt mit Abgabe des Teilnahmeantrages mind. 3 einzelne realisierte Installationen in Krankenhäusern innerhalb der letzten 3 Jahre (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV) inkl. Kontaktdaten an.

Kriterium für die Auswahl der am besten geeigneten Bewerber:
Anzahl der Referenzen des Bewerbers, die über die Mindestanforderung von 3 hinausgehen.

Je Referenz = je 1 Punkt
Die 3 Bewerber mit den hier am meisten erreichten Punkten, werden zur 2. Phase eingeladen.

Diese Bewertung kann nur erfolgen, wenn alle Teilnahmebedingungen fristgerecht erfüllt wurden.

Außerdem sind folgende Unterlagen mit einzureichen:
1. Vorbemerkung
2. Anbieterinformation

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
1,00

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Nicht erforderlich

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung