Gegenstand dieses Auftrages sind Leistungen aus dem folgenden Leistungsbildern/Aufgabenbereichen:- Leistungsbild Freianlagen sowie Leistungsbild Ingenieurbauwerkefür die Maßnahme (aus dem Maßnahmenplan des Wiederaufbaus):- AkI 0514, Wiederherstellung des Sportplatzes in der Ortsgemeinde Mayschoßinkl. Tiefbau Ver- und Entsorgungsleitungen- AkI 0538, Brauchwasserbrunnen Sportplatz
Die Ortsgemeinde Mayschoß betreibt die örtliche Sportanlage, die in der Flutnacht vom 14.07.auf den 15.07.2021 vollständig zerstört wurde. Vor dem Flutereignis umfasste die Anlage eineRasenspielfläche, einen angrenzenden Bolzplatz, eine Flutlichtanlage, einenBrauchwasserbrunnen sowie ein Sportlerheim mit Nebenanlagen (Außenanlagen undParkplatzfläche). Im Rahmen des Wiederaufbaus beabsichtigt die Ortsgemeinde Mayschoßdie Wiedererrichtung der Sportanlage als hochwasserangepasste Spielstätte unterBeibehaltung der bisherigen Funktionen auf dem Areal. Das Gelände liegt vollständig imÜberschwemmungsgebiet der Ahr; bei der Planung sind daher insbesondere wasserrechtlichesowie hochwasserrelevante Anforderungen zu berücksichtigen.Zwischenzeitlich wurde ein alternatives Sportangebot im sogenannten JUMA-Stadiongeschaffen. Dieses ist planerisch in ein Gesamtkonzept zur zukünftigenSportstättenentwicklung einzubinden. Eine vorläufige schematische Darstellung derFlächenaufteilung im Hinblick auf die Gewässerentwicklung ist Bestandteil derAusschreibungsunterlagen.Ziel der Maßnahme ist die Entwicklung und Umsetzung einer zukunftsfähigen, nachhaltigenund attraktiven Sportanlage. In den Leistungsphasen 1 bis 3 ist zu klären, ob und in welchemUmfang am bisherigen Standort ein Sportplatz entsprechend den DFB-Regularienwiederhergestellt werden kann oder ob alternative Nutzungen bzw. Flächenkonzepteerforderlich sind. Ebenso ist zu prüfen und konzeptionell darzustellen, ob und in welchemUmfang das Sportangebot des JUMA-Stadions in die Gesamtplanung integriert werden kann.Die Planungsaufgabe umfasst insbesondere die Wiederherstellung der vor der Flutvorhandenen Funktionen der Anlage unter Berücksichtigung aller einschlägigen rechtlichenVorgaben. Hierzu zählen insbesondere:- die Planung der Sportflächen einschließlich ggf. erforderlicher Anpassungen anhochwasserangepasste Bauweisen,- die hydraulische Regenerierung des Brauchwasserbrunnens,- die Planung und Wiederherstellung der Parkplatzflächen,- die Planung und Wiederherstellung der Außenanlagen im Umfeld des Sportlerheims,Seite 4 von 14- die fachgerechte Integration der ermittelten Gebäudegeometrie (Kubatur) desSportlerheims in die Gesamtplanung zur vollständigen Berücksichtigung derAuswirkungen auf Abflussverhalten, Rückhaltung, Entwässerung sowie erforderlichehydraulische Bemessungsparameter,- die planerische Integration des JUMA-Stadions in das Gesamtkonzept.Darüber hinaus umfasst die Planungsaufgabe die Planung und Umsetzung der erforderlichenVer- und Entsorgungsleitungen für das neu zu errichtende Sportlerheim (insbesondereWasser, Abwasser sowie ggf. weitere Medien) bis zu den jeweiligen Übergabepunkten. Dievollständige Objektplanung des Sportlerheims (Gebäudeplanung) ist ausdrücklich nichtBestandteil dieser Ausschreibung und wird in einem gesonderten Vergabeverfahren (Los2) vergeben. Die Planungsleistungen sind vollständig für die Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß HOAIanzubieten. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Zunächst werden die Leistungsphasen 1 bis 3 beauftragt (Leistungsstufe 1). Nach Abschluss der Leistungsphase 3 wird durch den Auftraggeber ein Förderantrag gestellt. Die Beauftragung der Leistungsphasen 4 bis 9 (Leistungsstufe 2) erfolgt vorbehaltlich der Bewilligung der beantragten Fördermittel. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung der Leistungsstufe 2 besteht nicht.Einzelheiten ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung.
Der Auftraggeber lädt die Formblätter für - Nachunternehmerverzeichnis- Eignungsleihe- Bietergemeinschaftnicht standardmäßig als Vergabeunterlagen hoch, um das Vergabeverfahren zu vereinfachen.
Sollte eine/mehrere der oben genannten Konstellationen auf Sie zutreffen, bitten wir innerhalb der Fragefrist um eine kurze Mitteilung über das Kommunikationstool dieses Vergabeportals. Die notwendigen Formblätter werden dann unverzüglich ergänzt.
Siehe Leistungsbeschreibung
Sieht sich ein Bewerber oder Bieter durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb von 10 Kalendertagen beim Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr.1 GWB).
Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Abgabe der Bewerbung (bzw. Angebote) gegenüber dem Auftraggeber geltend gemacht werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2, 3 GWB).
Teilt der Auftraggeber dem Bewerber oder Bieter mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, hat der Bewerber/Bieter die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der vorgenannten Vergabekammer des Landes Rheinland-Pfalz zu stellen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
Formblätter für Nachunternehmereinsatz / Eignungsleihe / Bietergemeinschaftserklärung sind den Vergabeunterlagen aus Vereinfachungsgründen nicht standardgemäß beigefügt. Sollten diese Fallgestaltungen auf Sie zutreffen, bitten wir um eine kurze Nachricht innerhalb der Frist für Fragen zu den Vergabeunterlagen. Die zu verwendenden Formblätter werden dann umgehend zur Verfügung gestellt-----
Die Nachforderung erfolgt nur bei Bietern, deren Angebote in die engere Wahl kommen.
Bildung krimineller Vereinigungen
Bildung terroristischer Vereinigungen
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Betrug oder Subventionsbetrug
Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung
Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung
Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben
Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen
Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Zahlungsunfähigkeit
Insolvenz oder vergleichbare Verfahren
Einstellung der beruflichen Tätigkeit
Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren
Schwere Verfehlung
Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen
Interessenkonflikt
Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung soweit keine angemessenen Ausgleichsmaßnahmen zumutbar sind.
Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags
Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens
Eintragung in das Berufsregister (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): - national: Mitglied in einer Arch. / Ing. Kammer - EU: Europäischer Berufsausweis (EBA)
Fachkräfte (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Mindestens 10 technische Mitarbeitende. Davon mindestens 5 Mitarbeitende mit jeweils mindestens 5 Jahre Berufserfahrung.
Referenzen aus den letzten 3 Jahren (Formblatt) (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Mindestens 1 gleichwertiges Projekt aus den letzten 3 Jahren.
Haftpflichtversicherung (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Verpflichtung zum Abschluss / Nachweis einer vorhandenen Haftpflichtversicherung eines Versicherungsunternehmens mit einer Deckungssumme im Einzelfall für Personenschäden in Höhe von mindestens 3.000.000 EUR sowie für Sach-/ Vermögens- oder sonstige Schäden in Höhe von mindestens 3.000.000 EUR und für Umweltschäden in Höhe von mindestens 3.000.000 EUR.
Umsätze (Gesamt) (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Angabe des Gesamtumsatzes in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Gesamtschuldnerische Haftung
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