Der Auftrag beinhaltet den künstlerischen Entwurf bis einschließlich der Umsetzung eines Kunstwerkes, für die künstlerischen Ausgestaltung am Standort Grundschule Schillerschule, Kaiserslautern.Das Ziel der Kunst-am-Bau-Maßnahme soll die Entwicklung einer plastischen, identitätsstiftenden Gestaltung aus vorzugsweise natürlichen, nachhaltigen und witterungsbeständigen Materialien sein, die den Eingangsbereich zwischen dem öffentlichen Straßenraum und dem Haupteingang der Grundschule räumlich und atmosphärisch prägt. Die künstlerische Arbeit soll Schülerinnen und Schüler sowie Besucher und Besucherinnen auf ihrem Weg zum Haupteingang begleiten, sie sichtbar willkommen heißen und Offenheit, Gemeinschaft sowie die kulturelle Vielfalt der Schulgemeinschaft vermitteln. Die Vielfalt der an der Schule gesprochenen Sprachen soll dabei als Ausdruck von Zugehörigkeit, Begegnung und gegenseitigem Respekt erlebbar sein.Darüber hinaus soll die Gestaltung insbesondere für Kinder unmittelbar erfahrbar sein: spielerisch, haptisch und im Maßstab ihrer Lebenswelt. Durch eine plastische und möglichst aktiv nutzbare Ausformung soll die Arbeit Begegnung, Interaktion und Aneignung fördern, den Außenraum beleben und die Identifikation mit dem Schulstandort fördern.
Im Rahmen der Zuwendungsmaßnahme zum Neubau der Grundschule Schillerschule wird die künstlerische Ausgestaltung im Bereich des Haupteinganges ausgelobt. Die künstlerische Gestaltung soll sich mit dem Bauwerk, dem Umfeld und der Schulgemeinschaft auseinandersetzenLeistungsbestandteile sind das Künstlerhonorar, Kosten für eventuelle Planungs- und Bauleistungem, bautechn. Nachweise, fachliche und künstlerische Oberleitung,Material-, Herstellungs/ Verlege- und Lieferkosten .
Künstlerische Ausgestaltung vor dem Haupteingang Neubau Grundschule Schillerschule durch professionelle Künstlerinnen/ Künstler, kunsthandwerkerinnen/ Kunsthandwerker. Ziel: Der Entwurf soll sich mit dem Neubau der Grundschule, dem Umfeld und der Schulgemeinschaft auseinandersetzen
Ein Auswahlgremium entscheidet im offenen Bewerberverfahren über die Teilnahme von 6 professionellen Künstlern am Wettbewerb. Ein Preisgericht entscheidet über die Platzierung der Teilnehmer im nicht offenen Teilnehmerverfahren. Ein Einspruchsrecht gegen die Beurteilung und Empfehlung des Auswahlgremiums wird ausgeschlossen.
Im Bewerberverfahren (offenes Verfahren) ist vornehmlich das Gesamtbild der künstlerischen Qualität der Referenzen maßgeblich und die Vergleichbarkeit der Referenzen mit der Wettbewerbsaufgabe.
Im offenen Bewerberverfahren werden fehlende Unterlagen zum Bewerberbogen/ Auswahlverfahren und zur Teilnahmevoraussetzung nicht nachgefordert. Unvollständige Unterlagen führen zum Ausschluss.Die im Formblatt E6_A1 geforderten Referenzen (mindestens eine und maximal 3 Referenzen) sind jeweis auf einem separaten Referenzblatt DIN A 3 Bestandteil von Bewerberbogen und dem Auswahlverfahren.
E6_A1_Anlage Bewerberbogen_Auswahlverfahren (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Bewerberdaten und Benennung von mind. einer bis max. 3 Referenzen. Die Referenzen sollen die künstlerische Handschrift verdeutlichen, 2 Referenzen sollen mit der Aufgabenstellung vergleichbar sein.Die benannten Referenzen sollen auf jeweils einem separaten Referenzblatt, Format DIN A 3, bildlich dargestellt und schriftlich erläutert werden.(Siehe "Hinweise zu Bewerberbogen/Auswahlverfahren)
E6_A2_Erklärung zur Erfüllung der Teilnahmevoraussetzungen (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Teilnahmeberechtigt sind professionelle Künstlerinnen und Künstler, Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker mit den erforderlichen Nachweisen in Kopie und Lebenslauf mit Ausstellungsverzeichnis
Berufliche Zulassung mit der Berechtigung die Berufsbezeichnungen Künstler/in, Kunsthandwerker/in zur führen - Teilnahmeberechtigt sind professionelle Künstlerinnen und Künstler, Kunsthandwerkerinnen und KunsthandwerkerKünstlergruppen gelten als eine teilnehmende Person, die Teilnahmeberechtigung muss für jedes Mitglied zutreffen,Arbeitsgemeinschaften gelten als eine teilnehmende Person, die Teilnahmeberechtigung muss auf das federführende Mitglied zutreffen.
Referenzen:eine bis drei Präsentationen eigener Kunstwerke - Formblatt E6_A1 Bewerberbogen mit Referenzen: Es sind mindestens eine, maximal 3 Referenzen mit Präsentation eigener Kunstwerke in ausgewiesenen Ausstellungsorten, oder realisierte Kunstobjekte an öffentlichen Orten oder Projektstudien, gem. Formblatt E6_A! zu benennen,und mit jeweils einem separaten Referenzblatt mit Erläuterung/Abbildung einzureichen
Künstlerische Handschrift - Die Referenzen (ein bis drei Referenzen sind gefordert) sollen insgesamt die künstlerische Handschrift verdeutlichen. Die Qualität und Überzeugungskraft der eingereichten Referenzen ist zu beurteilen
Vergleichbarkeit der Referenzen zur Aufgabenstellung - Eine bis maximal 3 Referenzen sind gefordert. Zwei Referenzen sollten mit der Aufgabenstellung vergleichbar sein und im Idealfall realisiert sein.
Über die Teilnahme am nicht offenen Wettbewerbsverfahren entscheidet ein Auswahlgremium mit 2 Fachvertretern.Die zur Teinahme ausgewählten Bewerber erhalten eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes