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Verfahrensangaben

Nichtoffener hochbaulicher und freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit Id...

VO: VgV Vergabeart: Nicht offener Planungswettbewerb (Bewerbungsphase) Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
23.02.2026
04.03.2026 11:00 Uhr
08.04.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Heinrich-Kimmle-Stiftung Pirmasens
DE149606949
Rodalber Str. 152
66953
Pirmasens
Deutschland
DEB37
Stadtverwaltung Pirmasens - Rechnungsprüfungsamt - Zentrale Vergabestelle
zentralevergabestelle@pirmasens.de
+49 633114890-24
+49 633114890-38

Angaben zum Auftraggeber

Zuwendungsempfänger, soweit nichts anderes zutrifft
Sozialwesen

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Stadtverwaltung Pirmasens - Zentrale Vergabestelle
073170000000-001-32
Bahnhofstraße 50
66953
Pirmasens
Deutschland
DEB37
zentralevergabestelle@pirmasens.de
+49 633114890-24
+49 633114890-38
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Stadtverwaltung Pirmasens - Zentrale Vergabestelle
073170000000-001-32
Bahnhofstraße 50
66953
Pirmasens
Deutschland
DEB37
zentralevergabestelle@pirmasens.de
+49 633114890-24
+49 633114890-38

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
keine Angabe
Stiftsstraße 9
55116
Mainz
Deutschland
DEB35
vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
+49 613116-2234
+49 613116-2113

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71200000-0
71221000-3
71222000-0
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Inhalt des Wettbewerbs ist im Realisierungsteil die Planung eines Neubaus für die Förderschule Pirminiusschule in Pirmasens inkl. einer Mensa auf dem heutigen Grundstück der Grundschule Husterhöhe sowie die zugehörigen Freianlagen. Durch die
räumliche Nähe sollen zukünftig Synergieeffekte auf dem Areal geschaffen werden.

In einem Ideenteil sollen Vorschläge erarbeitet werden für
- den Neubau der Grundschule Husterhöhe
- den Neubau einer Zweifeld-Sporthalle
Das Wettbewerbsgebiet befindet sich auf dem Grundstück der Husterhöhschule,
Flur-Nr. 1774/3 und auf den angrenzenden Grundstücken 1774/5 und 1790/113. Damit soll das derzeitige Grundstück der Husterhöhschule zukünftig als Grundstück für die Schulgebäude der Grundschule Husterhöhe und der Pirminiusschule, die Sporthalle, die Mensa sowie die Schulhöfe dienen.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Gegenstand des Wettbewerbs sind Teile für den hochbaulichen sowie freiraumplanerischen Vorentwurf für den Neubau der Förderschule Pirminiusschule in Pirmasens sowie der zugehörigen Freianlagen. Ebenfalls Teil der Aufgabe ist im Ideenteil die Grundschule Husterhöhe inkl. der zugehörigen Freianlagen sowie einer Zweifeld-Sporthalle. Der Ideenteil soll in einem reduzierten Detailgrad dargestellt werden.
Das Planungsgrundstück liegt am Rande der Innenstadt von Pirmasens. Auf kurzen Wegen sind Wohn- und Gewerbegebiete sowie die Fachhochschule Kaiserslautern, Standort Pirmasens, zu erreichen.
Neben dem Grundstück verläuft die Bundesstraße B10, eine wichtige Einfallstraße nach Pirmasens.
Das Grundstück befindet sich im Eigentum der Stadt Primasens.
Die Grundstücksgröße beträgt in Summe ca. 20.380 qm und ist derzeit mit dem zunächst zu erhaltenden Gebäudebestand der Husterhöhschule bebaut. Von der Gesamtfläche entfallen ca. 7.215 qm auf den Realisierungs- sowie ca. 13.165 qm auf den ideenteil.
Das Projekt steht unter dem Motto zeitgemäßes und nachhaltiges Bauen und soll sich im Stadtgefüge als Impulsgeber für eine nachhaltige Entwicklung positionieren.

Das Gesamtbudget für den Realisierungsteil (Neubau Pirminiusschule inkl. Mensa und Freianlagen) beträgt ca. 15,96 Mio. Euro brutto KG 300-400 sowie ca. 1,16 Mio. Euro brutto KG 500 (Kostenindex Stand 08 / 2025).

Das Raumprogramm des Realisierungsteils Pirminiusschule beinhaltet neben den eigentlichen Schulräumen die Räumlichkeiten der Mensa und umfasst eine Fläche von 3.214 qm Programmfläche zzgl. notwendiger Erschließungs- und Neben- sowie Technikflächen.

Das Raumprogramm des Ideenteils Grundschule Husterhöhe umfasst eine Fläche (NUF 1-6) von 1.355 qm Programmfläche zzgl. notwendiger Erschließungs- und Neben- sowie Technikflächen.

Das Raumprogramm des Ideenteils Zweifeldsporthalle umfasst eine Fläche von 1.318 qm Programmfläche zzgl. notwendiger Erschließungs- und Neben- sowie Technikflächen.

Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Husterhöhstraße 25
66953
Pirmasens
Deutschland
DEB37

Das Wettbewerbsgebiet befindet sich auf dem Grundstück der Husterhöhschule, Flur-Nr.1774/3 und auf den angrenzenden Grundstücken 1774/5 und 1790/113. Damit soll das derzeitige Grundstück der Husterhöhschule zukünftig als Grundstück für die Schulgebäude der Grundschule Husterhöhe und der Pirminiusschule, die Sporthalle, die Mensa sowie die Schulhöfe dienen.

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über nach Punkten gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Wettbewerbsergebnis

Die erreichte Platzierung im Wettbewerb wird gem. Auslobung bepunktet.
Der 1. Preis erhält 50 % bzw. 50 Punkte; der 2. Preis erhält hier 37,5 % bzw. 37,5 Punkte; der 3. Preis erhält hier 25 % bzw. 25 Punkte. Ein ggf. 4. Preis
erhält 17,5 % bzw. 17,5 Punkte.

Gewichtung
1,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Weiterentwicklung Entwurf

Das Gremium bewertet die Weiterentwicklung des Entwurfs anhand des zur Verfügung gestellten Fragenkatalogs zur Weiterentwicklung des Entwurfs, basierend auf der schritflichen Beurteilung des Preisgerichts sowie ggf. ergänzender Aspekte und Fragestellungen.

Gewichtung
1,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Projektmanagement

Darstellung der Bearbeitung im Hinblick auf die Themen Kostenmanagement, Terminmanagement und Qualitätsmanagement.Hierzu gehören z.B.: Kostenmanagement:
- Vorgehen, Methoden und Werkzeuge zu Erstellung und Überprüfung der Kostenermittlungen nach geltender Norm
- Kostenkontrolle/Vergleich der bepreisten Leistungsverzeichnisse mit
Kostenberechnung
- Umgang mit Änderungen und daraus resultierenden Nachträgen (Claim Management)
- Kostenkontrolle/ Vergleich im Gesamtprojektverlauf

Terminmanagement:
- Terminkontrollmechanismen
- Angaben zum Vorgehen bei der Grob- und Detailterminplanung
- Umgang mit angekündigten und nicht angekündigten Verzögerungen
- Es ist ein möglicher Terminablauf für das konkrete Projekt unter Beachtung der Angaben in den Ausschreibungsunterlagen vorzustellen

Qualitätsmanagement:
- Instrumente zur Optimierung der Prozesse im Zusammenspiel von Kosten, Terminen und Qualitäten
- Umgang mit Schnittstellen
- Bemusterungsvorgänge
- Einbindung des AG in die Qualitätsprozesse
- Es ist eine Aussage zu treffen, wie der Bieter die Qualität seines Leistungsbildes im Projekt im Zusammenspiel mit allen Planungs-disziplinen sichern möchte

Gewichtung
4,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Bieterprofil und Projektorganisation

Bieterprofil / Projektorganisation:
Darstellung der gedachten Projektorganisation, Aufzeigen der gedachten Herangehensweise anhand von Vergleichsaspekten aus bisherigen Projekten.
Eine Darstellung folgender Punkte wird erwartet:
- Darstellung eines Organisationskonzeptes zur Umsetzung der konkreten Aufgabenstellung zur Lösung der Planungs- und Bauaufgabe
- Erläuterung des Vorgehens im Auftragsfall am Beispiel eines vom Bieter ausgewählten vergleichbaren Referenzprojekt

Gewichtung
2,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Personaleinsatz

Vorstellung des vorgesehenen Projektteam; es soll mindestens eine
Vorstellung der vorgesehenen Projektleitung (PL) als koordinierende Person des Gesamtprojektes sowie deren Stellvertretung erfolgen. Ebenso sollen die zuständigen Projektleiter (PL) für die Bereiche Architektur und landschaftsarchitektur benannt und vorgestellt werden. Eine Vorstellung der vorgesehenen Bauleitung (BL) wird erwartet; Bei allen: Angaben zu geplantem Einsatz sowie Verfügbarkeit und Präsenz vor Ort.

Eine Darstellung folgender Punkte wird erwartet:
- Vorstellung des im Auftragsfall vorgesehenen Personals
- Beschreibung der persönlichen fachlichen Qualifikation, von Referenzen sowie
projektbezogenen Erfahrung und Leistungsfähigkeit der benannten Person in Bezug auf die konkret zu erbringenden Leistungen und Projektanforderungen
- Beschreibung der Aufgaben im konkreten Projekt
- Aussage zur Verfügbarkeiten und Personaleinsatzplanung
- Aussage zum Umgang mit Redundanzen und Ausfällen

Gewichtung
2,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Nichtoffenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Das Verfahren wird als einstufiger, nichtoffener hochbaulicher und freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil durchgeführt. Eine maximale Teilnehmerzahl von 25 wird angestrebt. Alle Bewerber, die die Zulassungskriterien erfüllen, werden zum Auswahlverfahren zugelassen.
Bei gleicher Qualifikation von mehr als der vorgesehenen Teilnehmerzahl behält sich die Ausloberin vor, die Entscheidung per Losentscheid zu treffen. Ebenfalls per Losentscheid wird eine angemessene Zahl von Nachrückern ermittelt, die im Falle einer Absage eines ausgewählten Teilnehmers bis zum Kolloquium als Teilnehmer nachrücken. Der Durchführung des Wettbewerbs liegen die RPW 2013 in der aktuellen Fassung, eingeführt in Rheinland-Pfalz durch den Erlass des Ministeriums der Finanzen vom 22. Mai 2013 sowie durch die Verwaltungsvorschrift vom 01. Juni 2014, zugrunde.
Die Anwendung und Anerkennung der RPW 2013 ist für die Ausloberin und Teilnehmer sowie alle übrigen Beteiligten verbindlich, soweit diese Auslobung nicht ausdrücklich davon abweicht. Ausloberin, Teilnehmer sowie alle am Verfahren Beteiligten erkennen
den Inhalt dieser Auslobung an. An der Vorbereitung dieses Wettbewerbs hat der Ausschuss Wettbewerb und Vergabe der Architektenkammer Rheinland-Pfalz beratend mitgewirkt. Die Auslobung wurde dort unter der Nummer 4/08/25 registriert.
Im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren wird ein VgV-Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb zunächst mit dem ersten Preisträger durchgeführt.
Die Auftraggeberin behält sich die Möglichkeit offen, den Auftrag auf Grundlage des Erstangebotes (§17 Abs. 11 VgV) an den 1. Preisträger zu vergeben.
Es wird zunächst der 1. Preisträger des Wettbewerbs zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Nur wenn diese Verhandlungen nicht erfolgreich abgeschlossen werden bzw. die Mindestanforderungen nicht erfüllt werden, werden die übrigen Preisträger zur Abgabe eines Angebots aufgefordert.

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zum Wettbewerb

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://rlp.vergabekommunal.de/Satellite/notice/CXP6YYRYEN8

Einlegung von Rechtsbehelfen

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Zusätzliche Informationen

Teilnahmeberechtigt sind Architekten in Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekten. Die Berechtigung zum Führen beider Berufsbezeichnungen muss vom Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft nachgewiesen werden.
Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, welche die in der Auslobung geforderten fachlichen Anforderungen sowie die sonstigen Zulassungsvoraussetzungen erfüllen.
Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architekt / Landschaftsarchitekt zu führen. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt / Landschaftsarchitekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der
Richtlinie 2005/36/EG, zuletzt geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU gewährleistet ist.
Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden
Planungsaufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der Verfasser der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen
erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.
Bewerbergemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft die fachlichen Anforderungen und die Arbeitsgemeinschaft insgesamt die sonstigen Zulassungsvorausset-
zungen erfüllt.
Jede Bewerbergemeinschaft hat einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der / die für die Wettbewerbsleistung verantwortlich ist
Bei teilnehmenden Bewerbergemeinschaften muss die Bewerber-gemeinschaft insgesamt teilnahmeberechtigt sein. Als Teilnahme-hindernisse gelten die unter RPW § 4.2 beschriebenen, u.a. dürfen Architekten / Landschaftsarchitekten nicht an mehreren Bewerbergemeinschaften beteiligt sein. Auf die Möglichkeit der Eignungsleihe wird verwiesen.
In einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren werden 25 Teilnehmer gemäß EU-Bekanntmachung zur Teilnahme am Verfahren ausgewählt.
Die Teilnahmeberechtigung der Teilnehmer wird im Vorfeld des Wettbewerbsverfahrens geprüft. Die Nennung des Landschafts-architekten erfolgt nach der Auswahl nachträglich nach Aufforderung durch die Vergabestelle innerhalb einer Frist von 7 KT.

Auswahl der Teilnehmer:
Für die Bewerbung wird ein Bewerbungsformular zur Verfügung gestellt welches zwingend zu verwenden ist.
Schlusstermin für die elektronische Einreichung der Bewerbungsunterlagen ausschließlich über die hierfür vorgesehene Funktion ist der in der Wettbewerbsbekanntmachung als "Teilnahmefrist" benannte Termin.
Im Rahmen der Bewerbungsunterlagen dokumentieren die Bewerber die Erfüllung der fachlichen Anforderungen sowie sonstiger Zulassungsvoraussetzungen zum Nachweis der Teilnahmeberechtigung nach § 4 Abs.1 Satz 2 RPW 2013.
Fachliche Anforderungen sowie sonstige Zulassungsvoraus-setzungen zum Nachweis der Teilnahmeberechtigung:
- Fristgerechter elektronischer Eingang der Bewerbungsunterlagen
- Eigenerklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung gemäß § 46 Abs. 2 VgV (im Teilnahmeantrag)
- Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123 + 124 GWB vorliegen (im Teilnahmeantrag)
- Eigenerklärung zur geforderten Berufshaftpflichtversicherung (im Teilnahmeantrag)
- Eigenerklärung gem. 5. EU-Sanktionspaket "Russlandsanktionen"
- Nachweis der geforderten beruflichen Qualifikation jedes Bewerbers/ Mitglieds der Bewerbergemeinschaft durch aktuellen Nachweis der Berufszulassungen des Architekten und des Landschaftsarchitekten (Die Benennung des*der Landschaftsarchitekt*in erfolgt nach Abschluss des Auswahlver-
fahrens. Ein entsprechendes Formular wird nach Auswahl der Teilnehmer zur Verfügung gestellt. Eine Benennung im Teilnahme-antrag ist nicht gefordert.
- Eigenerklärung Referenzen
- Erklärung zur Teilnahme am Wettbewerb in Textform gem. § 126 BGB
- Ggf. weitere Erklärung gem. Bewerbungsformular

Die Ausloberin behält sich die Nachforderung von Unterlagen vor.

Alle Bewerber, die die Zulassungskriterien erfüllen, werden zum Auswahlverfahren zugelassen.
Die Zulassung durch das Auswahlverfahren gilt zunächst nur für den Wettbewerb selbst. Nach dem Wettbewerb erfolgt eine Eignungsprüfung nach VgV.
Aus allen Bewerbungen werden 19 Teilnehmende und 8 nachrückende Büros ausgelost. Nach der Auslosung werden die ausgelosten Bewerbungen formal und inhaltlich geprüft. Ausgeschlossen werden Teilnahmeanträge von Bewerbenden, bei denen ein zwingender Ausschlussgrundnach § 123 GWB oder ein Teilnahmehindernis nach § 4 Abs. 2 RPW 2013 vorliegt. Bei Vorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB steht ein Ausschluss im Ermessen der auslobenden Stelle.

Im Fall von Absagen geloster Teilnehmer und Teilnehmerinnen oder gesetzter Büros werden die Nachrücker bis zum Tag vor dem Einführungskolloquium in der Reihenfolge der Losziehung zur Teilnahme aufgefordert. Aus Gleichbehandlungsgründen ist
ein Nachrücken in den Teilnehmerkreis nur bis zum Tag vor dem Einführungskolloquium möglich.

Es werden alle Teilnehmenden gebeten, die Auslobungsunterlagen unverzüglich durchzusehen und zu prüfen, ob sie am Wettbewerb teilnehmen möchten. Sollte dies nicht der Fall sein, teilen Sie dies der auslobenden Stelle bitte bis zum Ablauf der Rückfragenfrist mit. Etwaige Nachrücker*innen werden bis spätestens zum Tag vor
dem Einführungskolloquium über ihre Teilnahmemöglichkeit benachrichtigt.

Vorab benannte Teilnehmer des Verfahrens:
- Werkgemeinschaft Landau Architektur und Innenarchitektur Sebastian | Seegmüller PartGmbB, Landau, mit faktorgruen Landschaftsarchitekten bdla Beratende Ingenieure Partnerschaftsgesellschaft mbB, Freiburg
- AV1 Architekten GmbH, Kaiserslautern, mit HDK DUTT & KIST GmbH, Saarbrücken
- Bayer & Strobel Architekten PartGmbB, Kaiserslautern, mit reSET_land Landschaftsarchitekten und Stadtplaner PartGmbB, München
- löhle neubauer architekten BDA pmbB, Augsburg, mit bäuerle landschaftsarchitektur + stadtplanung, Stuttgart
- H. Gies Architekt GmbH, Mainz, mit Pfrommer + Roeder Freie Landschaftsarchitekten BDLA, Stuttgart
- arnold + partner | architekten mbB, Pirmasens, mit Spielraum+ Landschaftsarchitektur, Heidelberg

Das Preisgericht wurde in folgender Besetzung gebildet und vor der endgültigen Abfassung der Auslobung gehört:
Sachpreisrichter:
- Markus Zwick, Oberbürgermeister Stadt Pirmasens
- Marco Dobrani, Stiftungsvorstand Heinrich-Kimmle-Stiftung
- Anne Dörthe Hammel, Schulleitung Grundschule Husterhöhe
- Michael Dickes, Schulleitung Pirminiusschule
- Dr. Susanne Ganster, Landrätin Kreis Südwestpfalz

Stellvertretende Sachpreisrichter:
- Michael Maas, Bürgermeister Stadt Pirmasens
- Markus Matheis, Verwaltungsleitung Heinrich-Kimmle-Stiftung
- Bianca Behncke, Vertretung Schulleitung Grundschule Husterhöhe
- Nadja Fahr, Konrektorin Pirminiusschule
- Peter Sammel, Kreisbeigeordneter

Fachpreisrichter:
- Prof. Ulrich Hamann, Architekt, Darmstadt / Kaiserslautern
- Prof. Annette Rudolph-Cleff, Architektin und Stadtplanerin, Darmstadt
- Susanne Weihrauch, Landschaftsarchitektin, Solingen
- Marius Puppendahl, Architekt, Münster
- Prof. Alexander Reichel, Architekt, Kassel
- Michael Burghaus, Architekt, Kaiserslautern

Stellvertretende Fachpreisrichter:
- Katharina Söllner, Landschaftsarchitektin, Kitzingen
- Kilian Schmitz-Hübsch, Architekt, Bingen

Es werden ein oder mehrere Preise vergeben.
Die Wettbewerbssumme ist ermittelt nach § 7 Absatz 2 der RPW 2013 auf der Basis
HOAI. Für Preise und Anerkennungen stellt die Ausloberin als Wettbewerbssumme
einen Gesamtbetrag in Höhe von 235.000,- EUR zur Verfügung. Hiervon entfallen ca. 48
% auf den Ideenteil. Die Aufteilung ist wie folgt vorgesehen:
Preise
1. 63.000,- EUR
2. 40.000,- EUR
3. 24.000,- EUR

Anerkennungen:
Für Anerkennungen ist eine Summe von 33.000,- EUR vorgesehen.
Die zum Verfahren ausgewählten Teilnehmenden erhalten bei Einreichung einer vollständigen und prüffähigen Wettbewerbsarbeit eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 3.000,- EUR netto.
Bei einer angedachten Teilnehmerzahl von 25 ergibt sich hier ein Betrag von 75.000,- EUR netto für Bearbeitungsentgelte. Sollten weniger als 25 Teilnehmende eine vollständige und prüffähige Arbeit einreichen, so wird der freiwerdende Betrag gleichmäßig auf die übrigen Teilnehmenden verteilt.

Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:
Die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) ist in den genannten Beträgen nicht enthalten.
Die Aufteilung der Wettbewerbssumme kann durch einstimmigen Beschluss des Preisgerichts neu festgelegt werden.
Bei der Auszahlung an ausländische Preisträger wird die Mehrwertsteuer vom Auslober in Deutschland abgeführt, bei in Deutschland ansässigen Unternehmen wird diese zusätzlich ausgezahlt.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Die Ausloberin behält sich die Nachforderung von Unterlagen vor.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Folgende Nachweise bzw. Erklärungen werden gefordert:
- Projektreferenzen: Zum Nachweis der Fachkunde sind mit dem vorliegendem Projekt hinsichtlich der Komplexität vergleichbare Referenzprojekte einzureichen und in einem entsprechenden Formblatt darzustellen.
Zusätzlich ist zu jedem Referenzobjekt ein Referenzblatt in elektronischer Form (DIN A3 Querformat, 1 Seite) einzureichen. Auf dem Referenzblatt ist mind. ein Foto des fertiggestellten Projektes zum Nachweis der Realisierung sowie ergänzende graphische und ggf. kurze stichwortartige Erläuterungen darzustellen.

Geforderte Referenzen:
Referenz A - Objektplanung Gebäude (Architektur):
- Realisiertes Hochbauprojekt vergleichbarer Komplexität
- Fertigstellung (LP 8 abgeschlossen bzw. Inbetriebnahme) im Zeitraum 2015 bis 2025
- min. Honorarzone III HOAI Objektplanung Gebäude
- min. LP 2-8 vom Bieter erbracht
- Herstellungskosten KG 300+400 min. 5,0 Mio. EUR brutto

Referenz B - Objektplanung Freianlagen (Landschaftsarchitektur):
- Realisiertes Freianlagenprojekt vergleichbarer Komplexität
- Fertigstellung (LP 8 abgeschlossen bzw. Inbetriebnahme) im Zeitraum 2014 bis 2024
- min. Honorarzone III HOAI Objektplanung Freianlagen
- min. LP 2-3, 5-8 vom Bieter erbracht
- Herstellungskosten KG 500 min. 0,40 Mio. EUR brutto

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Nachweis Berufshaftpflichtversicherung: Nachweis des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung des Bieters bzw. der Mitglieder der Bietergemeinschaft bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen oder Kreditversicherer mit einer Deckungssumme von mind. 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 3,0 Mio. EUR für sonstige
Schäden für das Leistungsbild Objektplanung Gebäude sowie mit einer Deckungssumme von mind. 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 0,5 Mio. EUR für sonstige Schäden für das Leistungsbild Objektplanung Freianlagen. Alternativ kann eine schriftliche Erklärung der Berufshaftpflichtversicherung ohne Vorbehalte und nicht älter als 6 Monate, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen, vorgelegt werden. In jedem Fall ist der
Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen pro Versicherungsjahr bzw. für alle Versicherungsfälle bei dem Projekt mindestens das 2-fache der Deckungssumme beträgt.
Bei Bietergemeinschaften muss aus den Unterlagen klar ersichtlich sein, dass der Versicherungsschutz sich auch auf die Bietergemeinschaft erstreckt. Hinweis: Es ist vorgesehen, für die beiden Leistungsbilder Objektplanung Gebäude und Innenräume und Objektplanung Freianlagen zwei separate Verträge zu schließen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe