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Installation einer PV-Anlage auf dem Dach der BBS Westerburg; Gewerk: Elektroinsta...
VO: VOB/A Vergabeart:   Öffentliche Ausschreibung Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Kreisverwaltung des Westerwaldkreises
Peter-Altmeier-Platz 1
56410
Montabaur
Deutschland
Zentrale Vergabestelle (1-10)
Herrn O. Schreiner
+49 2602124-505
+49 2602124-385
zentrale-vergabestelle@westerwaldkreis.de
Kommunikation

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

https://rlp.vergabekommunal.de/Satellite/notice/CXP6YYGYEJ4

Bereitstellung der Vergabeunterlagen

https://rlp.vergabekommunal.de/Satellite/notice/CXP6YYGYEJ4/documents

Auftragsgegenstand

Art des Auftrags
Ausführung von Bauleistungen
Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

Liegenschaft: Kreisverwaltung des Westerwaldkreises

Bauvorhaben: Errichtung einer PV-Anlage mit ca. 70kWp

- 1. Allgemeine Beschreibung
Die ausgeschriebene Maßnahme umfasst die Lieferung, Montage und Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage auf dem Gebäudeteil K der Berufsbildenden Schule Westerburg. Die Installation erfolgt auf dem vorhandenen Flachdach mittels aufgeständerter PV-Module mit Ballastierung, sodass keine Durchdringung der Dachhaut erforderlich ist.
Die Photovoltaikanlage wird mit einer Gesamtleistung von ca. 70 kWp errichtet. Die Modulflächen sind überwiegend nach Süden ausgerichtet.
Zur netzkonformen Einbindung der Anlage wird ein Netz- und Anlagenschutz (NA-Schutz) installiert. Hierfür ist ein NA-Schutzschrank mit einer Auslegung von 250 kW vorgesehen, um künftig weitere Photovoltaikanlagen auf dem Schulgelände anschließen zu können.
Der Anschluss der Anlage erfolgt an die vorhandene Niederspannungshauptverteilung (NSHV) des Gebäudes. Ein entsprechender Abgang ist bereits vorgesehen.

2. Technische Anforderungen und Planungsfabrikat
Lieferung und Montage einer Photovoltaikanlage mit folgenden Eigenschaften:
PV-Module mit ca. 450 Wp Modulleistung
Gesamtanlagenleistung ca. 70 kWp
Leistungsgarantie: ? 90 % nach 12 Jahren, ? 80 % nach 25 Jahren
Lieferung und Installation geeigneter Stringwechselrichter
Installation eines NA-Schutzschrankes mit 250 kW Anschlussleistung
Anschluss an die bestehende Niederspannungshauptverteilung (NSHV)
Lieferung der erforderlichen DC- und AC-Verkabelung
Integration in die bestehende elektrische Infrastruktur
Einrichtung der erforderlichen Schutz-, Mess- und Überwachungseinrichtungen
Durchführung der vollständigen Inbetriebnahme und Funktionsprüfung

3. Leistungsumfang
a) Lieferung der Photovoltaikmodule, Wechselrichter und Montagesysteme
b) Montage der Unterkonstruktion und der PV-Module auf dem Flachdach
c) Installation der DC- und AC-Verkabelung
d) Lieferung und Installation des NA-Schutzschrankes (250 kW)
e) Anschluss der Photovoltaikanlage an die vorhandene NSHV
f) Durchführung der Inbetriebnahme sowie Funktions- und Sicherheitsprüfungen
g) Dokumentation der Anlage und Übergabe an den Auftraggeber

4. Besondere Bedingungen
Die Arbeiten erfolgen im laufenden Schulbetrieb. Der Auftragnehmer hat seine Arbeiten so zu planen und auszuführen, dass der Schulablauf möglichst nicht beeinträchtigt wird. Lärmintensive oder sicherheitsrelevante Arbeiten sind gegebenenfalls in Abstimmung mit der Bauleitung und der Schulleitung auszuführen.

Näheres bitten wir den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden

Haupterfüllungsort

Berufsbildende Schule Westerburg
Hofwiesenstr. 1
56457
Westerburg

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Voraussichtliche Ausführungsfristen:
Ausführungsbeginn: 29.06.2026
Ausführungsende: 31.07.2026

Beginn der Ausführung: 12 Tage nach Aufforderung

Laufzeit bzw. Dauer

Nebenangebote

Ja

Hauptangebote

Nein

Angaben zu den Losen

Nein

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Verlangte Nachweise für die Beurteilung der Eignung des Bieters

Eignung
Im Rahmen des Vergabeverfahrens wird gemäß § 6a VOB/A die Eignung der Bieter hinsichtlich Befähigung und
Erlaubnis zur Berufsausübung, wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit sowie technischer und beruflicher Leistungsfähigkeit überprüft. Dazu sind die in den Vergabeunterlagen geforderten Nachweise (ggfls auf Verlangen) zu erbringen. Ebenso werden die in 122 GWB festgelegten Eignungskriterien und das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen
gemäß §§ 123 und 124 GWB anhand der vom Bietenden eingereichten Dokumente überprüft. Sämtliche Angaben der Bietenden werden von dem Auftraggeber vertraulich behandelt.

Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) und ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot die ausgefüllte "Eigenerklärung zur Eignung" vorzulegen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise oder ersatzweise eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE). Bei Einsatz von anderen Unternehmen (insb. Nachunternehmereinsatz und Eignungsleihe) sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.

***Wichtig*** Gelangt das Angebot in die
engere Wahl, sind die in § 6a VOB/A aufgeführten Eignungsnachweise und Eigenerklärungen (auch die der benannten Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der "Eigenerklärung zur Eignung" genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen.

Bereits mit Angebotsabgabe vorzulegende Eignungsnachweise:
Mit Angebotsabgabe sind folgende Unterlagen einzureichen:

- Nachweis der Eintragung Berufs- oder Handelsregister (nicht älter als 12 Monate)
- Nachweis der Eintragung in die Handwerksrolle
- Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung

Bedingungen für den Auftrag

Wesentliche Zahlungsbedingungen

Siehe allgemeine Angebots- und besondere Vertragsbedingungen.

Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten

gegebenenfalls Rechtsform, die die Bietergemeinschaft nach der Auftragsvergabe haben muss

Verfahren

Verwaltungsangaben

Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen

Schlusstermin für den Eingang der Angebote

15.04.2026 09:00 Uhr

Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Nachforderung

Unternehmensbezogene Unterlagen, die mit der Angebotsabgabe einzureichen waren. Dies betrifft insbesondere Nachweise zur Eignungsfeststellung deren Nachforderung sich die Zentrale Vergabestelle vorbehalten hat.

Fehlende Preisangaben werden nicht nachgefordert und führen im Einklang mit § 16a Abs. 2 S. 6 VOB/A zum Ausschluss des Angebots.

Bindefrist des Angebots

19.06.2026

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

15.04.2026 09:00 Uhr

-elektronisch über die Vergabeplattform -
bei der
Kreisverwaltung des Westerwaldkreises
Peter-Altmeier-Platz 1
56410 Montabaur
Zimmer B 029

Bieter sind bei der elektronischen Angebotsöffnung nicht zugelassen.

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

Vergabeprüfstelle für Beanstandungsverfahren
(Landesverordnung über die Nachprüfung von Vergabeverfahren durch Vergabeprüfstellen, GVBI. S. 123)

Vergabeprüfstelle Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Stiftsstraße 9 55116, Mainz

Auf die Rügeobliegenheit von Bietern und Bewerbern aus § 10 Abs. 3 der Landesverordnung über die Nachprüfung von Vergabe-verfahren durch Vergabeprüfstellen vom 26. Februar 2021 weisen wir vorsorglich hin.

Ferner unterliegen Vergabeverfahren unterliegen der Rechts- und Fachaufsicht. Diese wird in folgenden Fällen von der ADD wahrgenommen:

Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD)
vertreten durch ADD-Präsident Thomas Linnertz
Willy-Brandt-Platz 3
D-54290 Trier

Mit Abgabe eines Angebotes / Teilnahmeantrag erklärt der Bieter / Bewerber, dass er die Vorgaben der
Datenschutzgrundverordnung bei der Verarbeitung der personenbezogenen Daten beachtet hat und dies
gegenüber dem AG jederzeit durch Vorlage geeigneter Dokumente nachweisen kann. Er hat insbesondere
alle ggf. erforderlichen Einwilligungen eingeholt und die erforderlichen Informationen an seine Mitarbeiter
weitergeleitet.
Es wird empfohlen, die Vergabeunterlagen nach einer Registrierung und dem Login herunterzuladen.
Werden die Vergabeunterlagen anonym (ohne Registrierung) heruntergeladen, erhalten nicht registrierte
Bieter bei evtl. Änderungen der Vergabeunterlagen oder Bieterinformationen keine Nachricht von
der Vergabeplattform. Es liegt in alleiniger Verantwortung des nichtregistrierenden Bieters, sich über
Bieterinformationen und eventuelle Aktualisierungen der Vergabeunterlagen auf dem Laufenden zu halten.
Die Kommunikation ist ausschließlich über die Vergabeplattform zugelassen

Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

Name und Anschrift der Stelle, an die sich der Bewerber oder Bieter zur Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen wenden kann

Vergabeprüfstelle
Stiftsstraße 9
55116
Mainz
Deutschland
+49 06131-162546
vergabepruefstelle@mwvlw.rlp.de
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