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Erneuerung Ausstellungsbeleuchtung Keramikmuseum Höhr-Grenzhausen
VO: VOB/A Vergabeart:   Öffentliche Ausschreibung Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Kreisverwaltung des Westerwaldkreises
Peter-Altmeier-Platz 1
56410
Montabaur
Deutschland
Zentrale Vergabestelle (1-10)
Herrn O. Schreiner
+49 2602124-505
+49 2602124-385
zentrale-vergabestelle@westerwaldkreis.de
Kommunikation

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

https://rlp.vergabekommunal.de/Satellite/notice/CXP6YYGYEAE

Bereitstellung der Vergabeunterlagen

https://rlp.vergabekommunal.de/Satellite/notice/CXP6YYGYEAE/documents

Auftragsgegenstand

Art des Auftrags
Ausführung von Bauleistungen
Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

Die ausgeschriebene Maßnahme umfasst die Lieferung, Montage und Inbetriebnahme einer ganzheitlichen,
energieeffizienten LED-Beleuchtungslösung für den Ausstellungsbereich des Keramikmuseums
Höhr-Grenzhausen. Die Lösung beinhaltet Leuchten, eine drahtlose Beleuchtungssteuerung sowie die
vollständige Konfiguration und Programmierung der Anlage durch den Hersteller. Die neuen Leuchten
werden in die vorhandene Gebäudestruktur (u. a. ERCO-Stromschienen und Deckeneinbauleuchten)
integriert. Die Steuerung erfolgt über ein Bluetooth-Mesh-System wie basicDIM Wireless (Tridonic,
Casambi-kompatibel) oder vergleichbar. Die Bedienung der Anlage erfolgt ausschließlich über vier drahtlose
Wandbedientaster (z. B. Casambi Xpress-B oder vergleichbar) sowie über eine App auf einem
bereitgestellten Tablet. Ziel ist eine flexible, szenische und objektschonende Beleuchtung, die den
Anforderungen entspricht und eine intuitive Bedienung ermöglicht.

Als Planungsfabrikat wird Zumtobel zugrunde gelegt. Alternativ sind gleichwertige Produkte zulässig. Die Gleichwertigkeit ist vom Bieter nachzuweisen.

Näheres bitten wir dem beigefügten Leistungsverzeichnis zu entnehmen.

Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden

Haupterfüllungsort

Keramikmuseum Höhr-Grenzhausen
Lindenstraße 13
56203
Höhr-Grenzhausen

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Ausführungsbeginn: 13.04.2026
Ausführungsende: 31.07.2026

Laufzeit bzw. Dauer

Nebenangebote

Ja

Hauptangebote

Nein

Angaben zu den Losen

Nein

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Verlangte Nachweise für die Beurteilung der Eignung des Bieters

Eignung
Im Rahmen des Vergabeverfahrens wird gemäß § 6a VOB/A die Eignung der Bieter hinsichtlich Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit sowie technischer und beruflicher Leistungsfähigkeit überprüft. Dazu sind die in den Vergabeunterlagen geforderten Nachweise (ggfls. auf Verlangen) zu erbringen. Ebenso werden die in 122 GWB festgelegten Eignungskriterien und das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen
gemäß §§ 123 und 124 GWB anhand der vom Bietenden eingereichten Dokumente überprüft. Sämtliche Angaben der Bietenden werden von dem Auftraggeber vertraulich behandelt.

Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) und ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot die ausgefüllte "Eigenerklärung zur Eignung" vorzulegen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise oder ersatzweise eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE). Bei Einsatz von anderen Unternehmen (insb. Nachunternehmereinsatz und Eignungsleihe) sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.

***Wichtig*** Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die in § 6a VOB/A aufgeführten Eignungsnachweise und Eigenerklärungen (auch die der benannten Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der "Eigenerklärung zur Eignung" genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Insbesondere wird sich die Nachforderung nachstehender Unterlagen vorbehalten:

Siehe nachfolgende Angaben zu den einzelnen Eignungskriterien.

Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung:

Nachweis: Eintragung Berufs- oder Handelsregister (Kopie des Auszuges nicht älter als 12 Monate)
Nachweis: Eintragung Handwerksrolle (Kopie des Nachweises)

Bedingungen für den Auftrag

Wesentliche Zahlungsbedingungen

Siehe Vergabeunterlagen.

Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten

Sicherheit/ Gewährleistung (§ 17 VOB/B):
5,0 v. H. für die Auftragserfüllung und
5,0 v. H. für Gewährleistungsansprüche

gegebenenfalls Rechtsform, die die Bietergemeinschaft nach der Auftragsvergabe haben muss

Verfahren

Verwaltungsangaben

Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen

Die zu erbringenden Dienstleistungen sind im Umfeld der öffentlichen Verwaltung zu erbringen, das besonderen Anforderungen an die Integrität unterliegt. Die zum Einsatz kommenden Beschäftigten des Auftragnehmers sind daher nach dem Gesetz über die förmliche Verpflichtung nichtbeamteter Personen (Verpflichtungsgesetz) auf die gewissenhafte Erfüllung ihrer Obliegenheiten zu verpflichten.

Ein Verstoß gegen diese Verpflichtung kann strafrechtliche Folgen nach sich ziehen. Insbesondere können folgende Tatbestände relevant sein:

Geheimnisverrat (§ 203 StGB): Die unbefugte Offenlegung vertraulicher Informationen kann mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe geahndet werden.

Bestechlichkeit und Bestechung (§§ 331-334 StGB): Die Annahme oder Gewährung von Vorteilen im Zusammenhang mit meiner Tätigkeit kann mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren bestraft werden.

Untreue (§ 266 StGB): Eine pflichtwidrige Schädigung des Vermögens der öffentlichen Verwaltung kann strafrechtlich verfolgt werden.

Fälschung von Dokumenten (§ 267 StGB): Die Manipulation oder Fälschung von amtlichen Dokumenten kann mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren bestraft werden.

Die Bereitschaft zur zeitgerechten Verpflichtung sämtlicher verantwortlichen Personen, die Leistungen zur Erfüllung von Aufträgen erbringen, wird hiermit erklärt.

Schlusstermin für den Eingang der Angebote

02.02.2026 09:00 Uhr

Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Nachforderung

Unternehmensbezogene Unterlagen, die mit der Angebotsabgabe einzureichen waren. Dies betrifft insbesondere Nachweise zur Eignungsfeststellung deren Nachforderung sich die Zentrale Vergabestelle vorbehalten hat.

Fehlende Preisangaben werden nicht nachgefordert und führen im Einklang mit § 16a Abs. 2 S. 6 VOB/A zum Ausschluss des Angebots.

Bindefrist des Angebots

31.03.2026

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Uhr

-elektronisch über die Vergabeplattform -
bei der
Kreisverwaltung des Westerwaldkreises
Peter-Altmeier-Platz 1
56410 Montabaur
Zimmer B 029

Bieter sind bei der elektronischen Angebotsöffnung nicht zugelassen.

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

Vergabeprüfstelle für Beanstandungsverfahren
(Landesverordnung über die Nachprüfung von Vergabeverfahren durch Vergabeprüfstellen, GVBI. S. 123)

Vergabeprüfstelle Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Stiftsstraße 9 55116, Mainz

Auf die Rügeobliegenheit von Bietern und Bewerbern aus § 10 Abs. 3 der Landesverordnung über die Nachprüfung von Vergabe-verfahren durch Vergabeprüfstellen vom 26. Februar 2021 weisen wir vorsorglich hin.

Ferner unterliegen Vergabeverfahren unterliegen der Rechts- und Fachaufsicht. Diese wird in folgenden Fällen von der ADD wahrgenommen:

Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD)
vertreten durch ADD-Präsident Thomas Linnertz
Willy-Brandt-Platz 3
D-54290 Trier

VOB-Stelle für Rheinland-Pfalz

Ein Schwerpunkt der Tätigkeit liegt in der Beratung der am Vergabeverfahren Be-teiligten. Parallel zur Einschaltung der Nachprüfungsbehörden kann die VOB-Stelle für Rheinland-Pfalz eingeschaltet werden, um eine Überprüfung des Vergabeverfah-rens durchzuführen. Sie besitzt jedoch keine Weisungsbefugnisse gegenüber den Vergabedienststellen. Die Adresse lautet: VOB-Stelle für Rheinland-Pfalz Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, Postfach 200555, 56005 Koblenz bzw. Ferdinand-Sauerbruch-Str. 17, 56073 Koblenz e-mail: vob-stelle@add.rlp.de
Ferner unterliegen Vergabeverfahren unterliegen der Rechts- und Fachaufsicht. Diese wird in folgenden Fällen von der ADD wahrgenommen:

Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD)
vertreten durch ADD-Präsident Thomas Linnertz
Willy-Brandt-Platz 3
D-54290 Trier

Mit Abgabe eines Angebotes / Teilnahmeantrag erklärt der Bieter / Bewerber, dass er die Vorgaben der Datenschutzgrundverordnung bei der Verarbeitung der personenbezogenen Daten beachtet hat und dies gegenüber dem AG jederzeit durch Vorlage geeigneter Dokumente nachweisen kann. Er hat insbesondere alle ggf. erforderlichen Einwilligungen eingeholt und die erforderlichen Informationen an seine Mitarbeiter weitergeleitet.
Es wird empfohlen, die Vergabeunterlagen nach einer Registrierung und dem Login herunterzuladen.
Werden die Vergabeunterlagen anonym (ohne Registrierung) heruntergeladen, erhalten nicht registrierte Bieter bei evtl. Änderungen der Vergabeunterlagen oder Bieterinformationen keine Nachricht von der Vergabeplattform. Es liegt in alleiniger Verantwortung des nichtregistrierenden Bieters, sich über Bieterinformationen und eventuelle Aktualisierungen der Vergabeunterlagen auf dem Laufenden zu halten.
Die Kommunikation ist ausschließlich über die Vergabeplattform zugelassen.

Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

Name und Anschrift der Stelle, an die sich der Bewerber oder Bieter zur Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen wenden kann

Vergabeprüfstelle
Stiftsstraße 9
55116
Mainz
Deutschland
+49 06131-162546
vergabepruefstelle@mwvlw.rlp.de
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