Verfahrensangaben

Erneuerung Virtualisierungsumgebung

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
22.09.2026
29.09.2026 10:00 Uhr
08.10.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein gGmbH
DE244341325
Koblenzer Straße 115-155
56073
Koblenz
Deutschland
DEB11
GZ-Service / Einkauf - Vergabestelle
maike.brand@gk.de
+49 261 4991031

Angaben zum Auftraggeber

Von einer Kommunalbehörde kontrolliertes oder finanziertes öffentliches Unternehmen
Gesundheit

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

GZ-Service GmbH - Einkauf
t:02614991031
Koblenzer Straße 115-155
56073
Koblenz
Deutschland
DEB11
Vergabestelle
maike.brand@gk.de
+49 261499-1031
Weitere Auskünfte
Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein gGmbH
t:02614991936
56073
Koblenz
Deutschland
DEB11
R. Heepenstrick
ralf.heepenstrick@gk.de
+49 261499-1936
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung
DE355604198
Stiftsstraße 9
55116
Mainz
Deutschland
DEB35
Vergabekammer Rheinland-Pfalz
vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
+49 613116-5240

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Lieferungen

CPV-Codes

48822000-6
48211000-0
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Beschaffung einer hochverfügbaren Virtualisierungsplattform einschließlich erforderlicher Hardware, Softwarelizenzen, Herstellersupport und Dienstleistungen zur Ablösung bzw. Modernisierung der bestehenden Virtualisierungsinfrastruktur des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein.

Die neue Lösung muss den Betrieb von derzeit rund 300 virtuellen Maschinen in einer Active-Active-Rechenzentrumsarchitektur gewährleisten und die wesentlichen Funktionen der bestehenden VMware vSphere Enterprise Plus / VMware Cloud Foundation Umgebung funktional gleichwertig bereitstellen. Hierzu zählen insbesondere Hochverfügbarkeit, automatisierte Lastverteilung, Live-Migration virtueller Maschinen, standortübergreifender Betrieb sowie zentrale Administration.

Die Ausschreibung ist hersteller- und technologieoffen gestaltet. Angeboten werden können sowohl Lösungen auf Basis alternativer Virtualisierungsplattformen als auch Konzepte, bei denen VMware weiterhin eingesetzt wird. Die angebotene Lösung muss die in den Vergabeunterlagen definierten funktionalen, technischen und wirtschaftlichen Anforderungen erfüllen.

Die Bieter haben ein Architektur- und Migrationskonzept vorzulegen, das entweder die Weiterverwendung der bestehenden Dell-VxRail-Hardware oder deren vollständigen Austausch vorsieht. Der Einsatz hyperkonvergenter sowie klassischer 3-Tier-Architekturen ist zulässig. Eine Nutzung von VMware vSAN wird nicht vorausgesetzt.

Bestandteil des Leistungsumfangs sind darüber hinaus die Bereitstellung aller erforderlichen Hardware- und Softwarekomponenten, die Einbindung der bestehenden Veeam Backup & Replication Umgebung mittels agentenloser Sicherungsverfahren, die Durchführung der Implementierung einschließlich Wissenstransfer sowie die Unterstützung der Migration aller virtuellen Maschinen.

Die bestehende VMware-Subscription endet am 30.03.2027. Die angebotene Lösung muss daher einschließlich aller produktiven Workloads spätestens bis zum 15.03.2027 vollständig produktiv gesetzt, migriert und abgenommen sein. Der Zeitraum zwischen dem 15.03.2027 und dem Auslaufen der bestehenden VMware-Lizenzierung dient als Risikopuffer und Stabilisierungsphase.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die detaillierte Beschreibung der Beschaffung ist im Leistungeverzeichnis beschrieben.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
60
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Koblenzer Straße 115-155
56073
Koblenz
Deutschland
DEB11

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
niedrigster Preis

Das Angebot mit dem niedrigsten Preis erhält die maximale Wertung von 100% in dieser Kategorie.

Gewichtung
80,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Konzeptbewertung

Je nach erreichtem Punktwert aus der Konzeptbewertung wird der erreichte prozentuale Wert festgelegt.

Gewichtung
20,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Der Auftraggeber hat in der KW 36 erfahren, dass die bisher eingesetzten VMWare Lizenzen (VCF) ab 2027 nicht mehr jährlich, sondern mit einer Mindestvertragslaufzeit von 3 Jahren verlängert werden kann. Da die bestehende Hardware auf der Einen Seite teilweise im September 2027 ihr End of Life (gem. Hersteller) erreicht hat und es aufgrund der Strikten Nutzungseinschränkungen durch den Hersteller (Dell) nicht möglich ist, diese Hardware in einer anderen technischen Kombination (z.B. als reine Poweredge Server mit einer zusätzlichen Storage-Ebene) zu nutzen, besteht die dringende Notwendigkeit das Gesamtkonzept auszuschreiben und bis zum Ablauf der VMWare Subscription Lizenzen umzusetzen. Aufgrund der Komplexität, aufgrund der im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens Konzepte durch die Bieter erstellt und präsentiert werden müssen, der ungewissen Lieferzeit der benötigten Hardware und dem großen Migrationsaufwand, muss das Verfahren beschleunigt werden. Ohne diese Beschleunigung besteht das große Risiko, dass die gesamte Virtualisierungsumbegung des Auftraggebers mit Ablauf des Subsctiption-Zeitraums (30.03.2027) nicht mehr funktioniert.

Angaben zum Verfahren

In der ersten Phase - Teilnahmewettbewerb - wird die Eignung der Bieter geprüft.
1-3 der am besten geeigneten Bewerber werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Die Angebote sollen in einer oder mehreren Runden verhandelt werden.
Der Zuschlag auf das Erstangebot bleibt vorbehalten.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


Deutsches Vergabeportal (dtvp) / Vergabemarktplatz Kommunen Rheinland-Pfalz

https://rlp.vergabekommunal.de/Satellite/notice/CXP6YDXYCYL

Einlegung von Rechtsbehelfen

Informationen über die Überprüfungsfristen:
Von Bewerbern/Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen (§ 160 Abs. Nr. 1 GWB) zu rügen.

Erklärt der Auftraggeber, dass er der Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Tagen (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB) nach Eingang der Mitteilung bei der Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau schriftlich einen Nachprüfungsantrag zu stellen.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Der Auftraggeber behält sich vor, wenn dies aus Gründen eines ausreichenden Wettbewerbs erforderlich ist, fehlende unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen nachzufordern, soweit dies rechtlich zulässig ist, insbesondere im Sinne des § 56 VgV.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Nach
§ 123 GWB Zwingende Ausschlussgründe,
§ 124 GWB Fakultative Ausschlussgründe und
§ 125 GWB Selbstreinigung

Nach
§ 123 GWB Zwingende Ausschlussgründe,
§ 124 GWB Fakultative Ausschlussgründe und
§ 125 GWB Selbstreinigung

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
3
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Informationssicherheit

9. Zertifizierung ISO 27001

Der Bieter muss über eine gültige ISO 27001 Zertifizierung verfügen. Diese ist mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

10. Referenzliste

Der Bieter weist Referenzen im Zeitraum der letzten 36 Monate nach. Dabei listet er folgende Informationen je Referenz auf: Auftraggeber, Krankenhausbezug, Zeitraum, Umfang, VM-Anzahl, Plattform, Migration und Ansprechpartner.

Die Bewertung findet wie folgt statt:
Je Referenz: 10 P >500 VMs; 8 P 300-499; 5 P 100-299; 0 P <100. Max. 40.

Je VM-Ware Ablösung:
25 P >10; 15 P 5-10; 10 P 2-4; 0 P <2.

Vergleichbare Referenzen im Krankenhaus-/Healthcare-Umfeld der letzten 3 Jahre:
20 P >10; 15 P 5-10; 8 P 2-4; 0 P <2.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
85,00

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

1. Teilnahmeantrag

Der Teilnahmeantrag ist vollständig und fristgerecht einzureichen.

Alle geforderten Angaben, Nachweise und Unterlagen (insbesondere Vorbemerkung, Anbieterinformationen und Referenzliste) sind dem Teilnahmeantrag beizufügen.

Vorbemerkung:
Die Vorbemerkung ist mit Datumsangabe, Angabe des Unternehmens und Unterschrift (optional Stempel) als zur Kenntnis genommen auszufüllen.

Anbieterinformationen:
Der Bewerber hat im Teilnahmeantrag folgende Unternehmensinformationen einzureichen:
- Vollständige Unternehmensbezeichnung, Rechtsform, Anschrift, Ansprechpartner
- Darstellung der Unternehmensstruktur einschließlich der für die Leistungserbringung vorgesehenen Organisationseinheiten
- Angaben zur personellen Ausstattung, insbesondere zu den für den Auftrag vorgesehenen Schlüsselpersonen (Qualifikation, beruflicher Werdegang, Rollen im Projekt)
- Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit gemäß §§ 123-124 GWB bzw. einschlägiger nationaler Regelungen

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

2. Gewerbean- bzw. ummeldung

Der Bewerber / Bieter hat mit seinem Teilnahmeantrag / Angebot einen aktuellen Nachweis über die ordnungsgemäße Anmeldung seines Gewerbes gemäß § 14 GewO vorzulegen.

Akzeptiert werden insbesondere:
- eine Gewerbeanmeldung (bei neu aufgenommenen Gewerbe),
- eine Gewerbeummeldung (bei Änderung des Tätigkeitsbereichs oder des Betriebssitzes),
- oder ein gleichwertiger behördlicher Nachweis, aus dem hervorgeht, dass der Bewerber zur Ausführung der ausgeschriebenen Leistungen berechtigt ist.

Fehlt dieser Nachweis oder ist die gemeldete Tätigkeit nicht einschlägig, gilt das Eignungskriterium als nicht erfüllt.

Werden die Leistungen von einer Bieter- / Arbeitsgemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bieter- / Arbeitsgemeinschaft zu erklären.

Will sich der Bewerber / Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen auch von Dritten abzugeben.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

3. Handelsregisterauszug bzw. Eintragung Berufs- bzw. Handelsregister

Ist der Bewerber / Bieter eine juristische Person, hat er mit seinem Teilnahmeantrag / Angebot einen aktuellen Handelsregisterauszug oder einen den Rechtsvorschriften seines Heimatstaates entsprechenden Nachweis vorzulegen.

Der Nachweis muss folgende Anforderungen erfüllen:
- Der Auszug darf nicht älter als 6 Monate ab Ausstellungsdatum sein.
- Er muss aus dem zuständigen Registergericht stammen oder als amtlicher elektronischer Ausdruck aus dem Handelsregisterportal vorgelegt werden.
- Er muss die tatsächlichen Vertretungsberechtigten des Bewerbers ausweisen.
- Bei Bewerbern / Bietern, die nicht im Handelsregister eingetragen sind (z. B. Kleingewerbetreibende), ist ein gleichwertiger Nachweis über die Unternehmensverhältnisse vorzulegen (z. B. Gewerbeanmeldung, Gesellschafterliste, Vollmachten).

Wird der Handelsregisterauszug nicht vorgelegt, ist älter als 6 Monate ab Ausstellungsdatum oder enthält er Angaben, die den formalen Anforderungen an die Teilnahme nicht entsprechen (z. B. fehlende Vertretungsberechtigung), gilt das Eignungskriterium als nicht erfüllt.

Werden die Leistungen von einer Bieter- / Arbeitsgemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bieter- / Arbeitsgemeinschaft zu erklären.

Will sich der Bewerber / Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen auch von Dritten abzugeben.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

4. Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkassen

Der Bewerber / Bieter hat mit dem Teilnahmeantrag / Angebot eine aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung der für ihn zuständigen tariflichen Sozialkasse vorzulegen (z. B. SOKA-BAU, ULAK, ZVK oder eine vergleichbare Einrichtung).
Damit erklärt er, dass die entsprechenden Beiträge (Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung) gezahlt wurden.

Die Bescheinigung muss folgende Anforderungen erfüllen:
- Sie darf nicht älter als 6 Monate sein.
- Sie muss bestätigen, dass keine Beitragsrückstände bestehen bzw. dass alle tariflichen Sozialkassenbeiträge ordnungsgemäß abgeführt wurden.
- Sie muss von der für den Betrieb zuständigen Sozialkasse ausgestellt sein.
- Unternehmen, die nicht unter eine tariflichen Sozialkassenpflicht fallen, haben einen gleichwertigen Nachweis vorzulegen, aus dem hervorgeht, dass für sie keine Beitragspflicht besteht (z. B. schriftliche Bestätigung der Sozialkasse oder eine nachvollziehbare Eigenerklärung mit Begründung).

Wird die Bescheinigung nicht vorgelegt, ist älter als 6 Monate ab Ausstellungsdatum oder weist sie erhebliche Beitragsrückstände aus, gilt das Eignungskriterium als nicht erfüllt.

Werden die Leistungen von einer Bieter- / Arbeitsgemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bieter- / Arbeitsgemeinschaft zu erklären.

Will sich der Bewerber / Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen auch von Dritten abzugeben.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

5. Bescheinigung in Steuersachen

Der Bewerber / Bieter hat eine aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes oder eine Bescheinigung in Steuersachen vorzulegen.

Die Bescheinigung muss folgende Anforderungen erfüllen:
- Sie darf nicht älter als 12 Monate sein.
- Sie muss bestätigen, dass keine steuerlichen Rückstände bestehen bzw. dass steuerliche Verpflichtungen ordnungsgemäß erfüllt werden.
- Sie muss vom für das Unternehmen zuständigen Finanzamt ausgestellt sein.
- Es werden gleichwertige Nachweise anderer zuständiger Behörden akzeptiert, sofern dies dieselben Informationen enthalten.

Wird diese Bescheinigung nicht vorgelegt oder weist sie erhebliche steuerliche Rückstände aus, gilt das Eignungskriterium als nicht erfüllt.

Werden die Leistungen von einer Bieter- / Arbeitsgemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bieter- / Arbeitsgemeinschaft zu erklären.

Will sich der Bewerber / Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen auch von Dritten abzugeben.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

6. Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers

Ist der Bewerber / Bieter zur Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft verpflichtet, hat er mit seinem Teilnahmeantrag / Angebot eine entsprechende aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung der für ihn zuständigen Berufsgenossenschaft vorzulegen.

Die Bescheinigung muss folgende Anforderungen erfüllen:
- Sie darf nicht älter als 12 Monate sein.
- Sie muss bestätigen, dass keine Beitragsrückstände bestehen und dass das Unternehmen seinen Pflichten zur gesetzlichen Unfallversicherung ordnungsgemäß nachkommt.
- Sie muss von der zuständigen Berufsgenossenschaft ausgestellt sein (z. B. BG Bau, BG Verkehr, BG Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse, usw.).
- Unternehmen, die nicht der gesetzlichen Unfallversicherungspflicht unterliegen, haben einen gleichwertigen Nachweis vorzulegen, aus dem hervorgeht, dass keine Mitgliedschaftspflicht besteht (z. B. schriftliche Bestätigung der BG oder nachvollziehbare Eigenerklärung mit Begründung).

Wird die Bescheinigung nicht vorgelegt, ist sie älter als 12 Monate ab Ausstellungsdatum oder weist sie erhebliche Beitragsrückstände aus, gilt das Eignungskriterium als nicht erfüllt.

Werden die Leistungen von einer Bieter- / Arbeitsgemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bieter- / Arbeitsgemeinschaft zu erklären.

Will sich der Bewerber / Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen auch von Dritten abzugeben.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Allgemeiner Jahresumsatz

7. Formular 124_LD Eigenerklärung zur Eignung Liefer- / Dienstleistungen

Der Bewerber / Bieter hat mit dem Teilnahmeantrag / Angebot das Formular 124 LD Eigenerklärung zur Eignung vollständig ausgefüllt und rechtsverbindlich unterschrieben vorzulegen.

Die Eigenerklärung muss folgende Anforderungen erfüllen:
- Sie muss vollständig ausgefüllt sein und alle geforderten Angaben zur fachlichen, wirtschaftlichen und rechtlichen Leistungsfähigkeit enthalten.
- Sie muss eine rechtsverbindliche Unterschrift des vertretungsberechtigten Unternehmensvertreters tragen.
- Sie muss die Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB bestätigen.
- Sie muss die Einhaltung steuerlicher, sozialversicherungsrechtlicher und berufsgenossenschaftlicher Pflichten erklären.
- Sie muss Angaben zu Referenzen, Umsätzen, Beschäftigtenzahlen oder sonstigen geforderten Eignungsmerkmalen enthalten, soweit diese im Formular vorgesehen sind.
- Sofern der Auftraggeber den späteren Nachweis durch präqualifizierte Unternehmen zulässt, ist alternativ die Angabe der PQ-Nummer möglich.

Zusatz:
Die Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, wird durch die Erklärung des Bewerbers im Formular 124_LD Eigenerklärung zur Eignung Liefer-/ Dienstleistungen unterschrieben, dass durch die Person oder das Verhalten des Bewerbers oder dem Bewerber zuzurechnender Personen keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB und § 19 MiLoG begründet sind.

Hinweis:
§ 124 GWB enthält auch die Angaben zu Insolvenzverfahren und Liquidation.

Wird das Formular nicht vorgelegt, unvollständig ausgefüllt oder nicht ordnungsgemäß unterschrieben, gilt das Eignungskriterium als nicht erfüllt.

Werden die Leistungen von einer Bieter- / Arbeitsgemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bieter- / Arbeitsgemeinschaft zu erklären.

Will sich der Bewerber / Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen auch von Dritten abzugeben.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

8. Erklärung Bezug zu Russland

Die Erklärung des Bewerbers / Bieters, dass er nicht zu den in Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 (Sanktionen VO) genannten Unternehmen oder Personen mit Russlandbezug gehört.

Gehört der Bewerber / Bieter einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Teilnahmeantrag / Angebot zu erklären, dass dies auch nicht auf die verbundenen Unternehmen zutrifft.

Fehlt diese Eigenerklärung oder erklärt das Unternehmen eine Zugehörigkeit zu oben genannter Verordnung, gilt dieses Eignungskriterium als nicht erfüllt.

Werden die Leistungen von einer Bieter- / Arbeitsgemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bieter- / Arbeitsgemeinschaft zu erklären.

Will sich der Bewerber / Bieter bei der Leistungserbringung Dritter bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen auch von Dritten abzugeben.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Anteil der Unterauftragsvergabe

Formular 233 Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen

Der Bewerber / Bieter hat mit dem Teilnahmeantrag / Angebot das Formular 233 Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen vorzulegen, sofern er Leistungen durch Nachunternehmer ausführen lassen will.

Das Formular muss folgende Angaben enthalten:
- Benennung der vorgesehenen Nachunternehmer, soweit bereits bekannt.
- Beschreibung der Leistungsanteile, die an Nachunternehmer vergeben werden sollen.
- Erklärung, dass der Bewerber im Auftragsfall die Nachunternehmerverträge vorlegen wird.
- Für benannte Nachunternehmer sind die Eignungsnachweise auf Anforderung vorzulegen.

Fehlen die Angaben oder ist das Formular unvollständig, kann der Bewerber nicht berücksichtigt werden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Anteil der Unterauftragsvergabe

Bieter- / Arbeitsgemeinschaft

Bieter- / Arbeitsgemeinschaften sind zugelassen.

Sie haben mit dem Teilnahmeantrag / Angebot folgende Formulare vorzulegen:
- Formular 234 Erklärung Bieter- / Arbeitsgemeinschaft als Gemeinschaftserklärung mit Angabe des bevollmächtigten Mitglieds, das die Gemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und dass alle Mitglieder im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften.
- Formular 235 Verzeichnis der Leistungen / Kapazitäten anderer Unternehmen als Beschreibung der Aufgaben- und Leistungsanteile der einzelnen Mitglieder.
- oder eine Eigenerklärung, die inhaltlich mit den beiden oben genannten Formularen übereinstimmt.

Jedes Mitglied der Gemeinschaft hat die für Einzelbieter geforderten Eignungsnachweise mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen, insbesondere
- Nachweise zur Berufsausübung (Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Handwerksrolle)
- Nachweise der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit (Versicherungsdeckung, Umsätze, Unbedenklichkeitsbescheinigungen)
- Nachweise der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (Referenzen, Personalqualifikation, Geräteausstattung)

Die Eignung kann gemeinschaftlich nachgewiesen werden.
Die Mitglieder dürfen ihre jeweiligen Kapazitäten addieren, sofern die Gemeinschaft insgesamt alle geforderten Eignungskriterien erfüllt.

Die Bieter- bzw. Arbeitsgemeinschaft hat klarzustellen, welche Leistungen durch die Gemeinschaft selbst und welche ggf. durch Subunternehmer erbracht werden sollen.

Wird die Erklärung nicht vorgelegt oder ist sie unvollständig, kann der Teilnahmeantrag nicht berücksichtigt werden.

Das Fehlen einzelner Eignungsnachweise eines Mitglieds führt dazu, dass die gesamte Gemeinschaft als nicht geeignet gilt.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Anteil der Unterauftragsvergabe

Formular 236 Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen

Der Bewerber / Bieter hat mit dem Teilnahmeantrag / Angebot das Formular 236 Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen vorzulegen, sofern er sich zur Erfüllung der Eignung auf die Kapazitäten anderer Unternehmen stützt.

Die Erklärung muss folgende Anforderungen erfüllen:
- Das andere Unternehmen muss sich rechtsverbindlich verpflichten, dem Bewerber die erforderlichen Mittel (Personal, Geräte, Fachkunde, finanzielle Mittel) zur Verfügung zu stellen.
- Die Erklärung muss vollständig ausgefüllt und rechtsverbindlich unterschrieben sein.
- Für jedes benannte Unternehmen sind die jeweils geforderten Eignungsnachweise vorzulegen.
- Der Bewerber bleibt für die Leistungserbringung gesamtverantwortlich.

Wird die Verpflichtungserklärung nicht vorgelegt oder ist sie unvollständig, gilt die Eignung als nicht nachgewiesen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten

11. Namentliche Benennung und gültige Herstellerzertifikate für angebotene Plattform.

Die Bewertung findet wie folgt statt:
15 P >10; 10 P 5-10; 5 P 2-4; 0 P <2.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
15,00

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für den Teilnahmeantrag

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung