VG Zell (Mosel), OG Bullay - Ausbau Fährstraße
VO: VOB/A Vergabeart:   Öffentliche Ausschreibung Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Verbandsgemeindeverwaltung Zell (ZVS ZUCK)
Schloßstraße 69
56856
Zell (Mosel)
Deutschland
DE149276228
ZVS ZUCK, Marktplatz 1, 56766 Ulmen
Zentrale Vergabestelle Zell, Ulmen, Cochem, Kaisersesch
+49 2676409307
+49 2676409501
vergabestelle@ikz-zuck.de
Kommunikation

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

https://rlp.vergabekommunal.de/Satellite/notice/CXVHY55DY6U6DEZV

Bereitstellung der Vergabeunterlagen

https://rlp.vergabekommunal.de/Satellite/notice/CXVHY55DY6U6DEZV/documents

Auftragsgegenstand

Art des Auftrags
Ausführung von Bauleistungen
Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

Art der Leistung
Bauleistung: Straßenbau und Tiefbau (Kanal- und Druckleitungsbau) inklusive Baustellensicherung und baubegleitende Kampfmitteluntersuchung

Umfang der Leistung
Die Ortsgemeinde Bullay liegt innerhalb der Verbandsgemeinde Zell (Mosel) im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz. Bullay liegt unmittelbar an der Mosel und ist über die Bundesstraße B 53 bzw. B421 an das überörtliche Straßennetz angebunden.

Die Baumaßnahme befindet sich in der Fährstraße innerhalb der bebauten Ortslage von Bullay. Die Fährstraße ist über das innerörtliche Straßennetz zu erreichen und liegt in unmittelbarer Nähe zur Mosel.

Die Baumaßnahme umfasst die Erneuerung der Fährstraße auf einer Länge von ca. 60 m einschließlich der Fahrbahn- und Gehweganlagen. Weiterhin ist geplant, ca. 75 m RW-Kanal sowie 2
Schmutzwasserhausanschlüsse und 6 Regenwasserhausanschlüsse zu erneuern. Ebenso ist auf einer Gesamtlänge von ca. 150 m eine neue Druckleitung zu verlegen. Im Zuge der Leitungs- und Straßenbauarbeiten sind insgesamt acht Hausanschlüsse zu erneuern bzw. neu herzustellen.

Los 0: Baustellensicherung
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Los 1: Straßenbau
- ca. 445 m3 Erdaushub und abfahren
- ca. 470 m2 Asphaltarbeiten
- ca. 60 m 3-zeilige Rinne versetzen
- ca. 60 m 2-zeilige Rinne u. Rundbord versetzen
- ca. 100 m" Betonsteinpflaster verlegen
- 1 Stck. Straßenleuchte mit erforderlichem Fundament und Erdarbeiten
- 1 Stck. Fahrradabstellfläche herstellen
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Los 2: Tiefbau (Kanal- und Druckleitungsbau)
- ca. 200 m3 Erdaushub und abfahren
- ca. 150 m Druckleitung liefern und verlegen
- ca. 75 m RW-Hauptkanal, DN/OD 315 PVC-U SN16 liefern und verlegen
- ca. 70 m Hausanschlussleitung, DN 150 PVC-U liefern und verlegen, davon 2 SW HA sowie 6 RW-HA
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Los 3: Baubegleitende Kampfmitteluntersuchung

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Der genaue Umfang der Leistungen kann der Baubeschreibung, den Leistungsverzeichnissen sowie den weiteren bereitgestellten Vergabeunterlagen entnommen werden.

Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden

Haupterfüllungsort

Fährstraße in der Ortsgemeinde Bullay
Fährstraße
56859
Bullay

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Baubeginn: spätestens 12 Werktage nach Auftragsvergabe
Bauende: spätestens 4 Monate nach Baubeginn

Laufzeit bzw. Dauer

Nebenangebote

Ja

Hauptangebote

Nein

Angaben zu den Losen

Ja
Fachlose

Angebote sind möglich für

Beschreibung
Baustelleneinrichtung, -sicherung und Verkehrssicherung
0

Erfüllungsort

Art und Umfang der Leistung

Los 0: Baustelleneinrichtung, -sicherung und Verkehrssicherung

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Zusätzliche Angaben

Beschreibung
Straßenbau
1

Erfüllungsort

Art und Umfang der Leistung

Los 1: Straßenbau
- ca. 445 m3 Erdaushub und abfahren
- ca. 470 m2 Asphaltarbeiten
- ca. 60 m 3-zeilige Rinne versetzen
- ca. 60 m 2-zeilige Rinne u. Rundbord versetzen
- ca. 100 m" Betonsteinpflaster verlegen
- 1 Stck. Straßenleuchte mit erforderlichem Fundament und Erdarbeiten
- 1 Stck. Fahrradabstellfläche herstellen

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Zusätzliche Angaben

Beschreibung
Tiefbau (Kanal- und Druckleitungsbau)
2

Erfüllungsort

Art und Umfang der Leistung

Los 2: Tiefbau (Kanal- und Druckleitungsbau)
- ca. 200 m3 Erdaushub und abfahren
- ca. 150 m Druckleitung liefern und verlegen
- ca. 75 m RW-Hauptkanal, DN/OD 315 PVC-U SN16 liefern und verlegen
- ca. 70 m Hausanschlussleitung, DN 150 PVC-U liefern und verlegen, davon 2 SW HA sowie 6 RW-HA

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Zusätzliche Angaben

Beschreibung
Baubegleitende Kampfmitteluntersuchung
3

Erfüllungsort

Art und Umfang der Leistung

Baubegleitende Kampfmitteluntersuchung

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Zusätzliche Angaben

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung nach §6a VOB/A für die zu vergebende Leistung mit dem Teilnahmeantrag (bei Verfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb) bzw. mit dem Angebot (bei Verfahren ohne vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb)
- entweder eine ausgefüllte "Eigenerklärung zur Eignung" (VVB124)
- oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE)
ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise vorzulegen.
Stattdessen kann der Nachweis auch durch Eintrag in einem amtlichen Verzeichnis präqualifizierter Unternehmen für Bauleistungen (z.B. Verein für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V.) oder durch Vorlage eines Zertifikates im Sinne der europäischen Zertifizierungsstandards - ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise geführt werden.

Beabsichtigt der Bewerber/Bieter bei der Erfüllung eines Auftrags die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe), so hat er die Eignungsnachweise auch für diese abzugeben - ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.

Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der benannten Unterauftragnehmer) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der "Eigenerklärung zur Eignung" bzw. in der EEE genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen.

Vorzulegende Nachweise:
Nachweise für Angaben in VHB124 - Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung; Die Vergabestelle behält sich vor bei den Bieter die in die engere Wahl gelangen, die mit Eigenerklärung (VHB124) gemachten Angaben mittels weiterer Dokumente zu überprüfen.; Auf Anforderung der Vergabestelle; Mittels Dritterklärung
Formblatt VVB124 - Eignung zur Berufsausübung oder Angabe der PQ-Nummer innerhalb des Formblatt VVB213; Die Eignung kann grundsätzlich mittels Formblatt VVB124 - Eigenerklärung zur Eignung oder mittels Angabe der PQ-Nummer innerhalb des Formblatt VVB213 erklärt werden.; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung nach §6a VOB/A für die zu vergebende Leistung mit dem Teilnahmeantrag (bei Verfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb) bzw. mit dem Angebot (bei Verfahren ohne vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb)
- entweder eine ausgefüllte "Eigenerklärung zur Eignung" (VVB124)
- oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE)
ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise vorzulegen.
Stattdessen kann der Nachweis auch durch Eintrag in einem amtlichen Verzeichnis präqualifizierter Unternehmen für Bauleistungen (z.B. Verein für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V.) oder durch Vorlage eines Zertifikates im Sinne der europäischen Zertifizierungsstandards - ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise geführt werden.

Beabsichtigt der Bewerber/Bieter bei der Erfüllung eines Auftrags die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe), so hat er die Eignungsnachweise auch für diese abzugeben - ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.

Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der benannten Unterauftragnehmer) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der "Eigenerklärung zur Eignung" bzw. in der EEE genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen.

Vorzulegende Nachweise:
Nachweise für Angaben in VHB124 - wirtschaftliche +finanzielle Eignung; Die Vergabestelle behält sich vor bei den Bieter die in die engere Wahl gelangen, die mit Eigenerklärung (VHB124) gemachten Angaben mittels weiterer Dokumente zu überprüfen.; Auf Anforderung der Vergabestelle; Mittels Dritterklärung
Formblatt VVB124 - Wirtschaftliche und finanzielle Eignung oder Angabe der PQ-Nummer innerhalb des Formblatt VVB213; Die Eignung kann grundsätzlich mittels Formblatt VVB124 - Eigenerklärung zur Eignung oder mittels Angabe der PQ-Nummer innerhalb des Formblatt VVB213 erklärt werden.; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung nach §6a VOB/A für die zu vergebende Leistung mit dem Teilnahmeantrag (bei Verfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb) bzw. mit dem Angebot (bei Verfahren ohne vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb)
- entweder eine ausgefüllte "Eigenerklärung zur Eignung" (VVB124)
- oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE)
ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise vorzulegen.
Stattdessen kann der Nachweis auch durch Eintrag in einem amtlichen Verzeichnis präqualifizierter Unternehmen für Bauleistungen (z.B. Verein für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V.) oder durch Vorlage eines Zertifikates im Sinne der europäischen Zertifizierungsstandards - ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise geführt werden.

Beabsichtigt der Bewerber/Bieter bei der Erfüllung eines Auftrags die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe), so hat er die Eignungsnachweise auch für diese abzugeben - ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.

Eine Fachkraft muss die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten besitzen, um Rohrleitungen in der Gas- und Wasserversorgung fachgerecht zu schweißen und zu verlegen. Dies ist durch einen Qualifikationsnachweis nach DVGW GW 330 (Schweißerpass/Schweißerzertifikat) oder einen gleichwertigen Nachweis zu belegen. Der Nachweis ist mit dem Angebot einzureichen.
Sofern die Schweißarbeiten nicht vom Bewerber/Bieter selbst ausgeführt werden, ist das für die Schweißarbeiten vorgesehene ausführende Unternehmen zudem im Formblatt 233 bzw. 235 zu benennen.

Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der benannten Unterauftragnehmer) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der "Eigenerklärung zur Eignung" bzw. in der EEE genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen.

Vorzulegende Nachweise:
Nachweise für Angaben in VHB124 - technische + berufliche Eignung; Die Vergabestelle behält sich vor bei den Bieter die in die engere Wahl gelangen, die mit Eigenerklärung (VHB124) gemachten Angaben mittels weiterer Dokumente zu überprüfen.; Auf Anforderung der Vergabestelle; Mittels Dritterklärung
Formblatt VVB124 - Technische und berufliche Eignung oder Angabe der PQ-Nummer innerhalb des Formblatt VVB213; Die Eignung kann grundsätzlich mittels Formblatt VVB124 - Eigenerklärung zur Eignung oder mittels Angabe der PQ-Nummer innerhalb des Formblatt VVB213 erklärt werden.; Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung
Qualifikationsnachweis nach DVGW GW 330 (Schweißerpass/Schweißerzertifikat) oder gleichwertiger Nachweis; Mit dem Angebot ist ein Qualifikationsnachweis nach DVGW GW 330 (Schweißerpass/Schweißerzertifikat) oder gleichwertiger Nachweis einzureichen.; Mit dem Angebot; Mittels Dritterklärung

Sonstige

Es sind die Maßgaben des LTTG RLP einzuhalten. (siehe Merkblatt LTTG Mustererklärung)

Vorzulegende Nachweise:
Freistellungsbescheinigung; Auf Anforderung der Vergabestelle; Mittels Dritterklärung
Urkalkulation (ohne Sperrvermerk zur Möglichkeit der Überprüfung im Vergabeverfahren); Auf Anforderung der Vergabestelle

Bedingungen für den Auftrag

Wesentliche Zahlungsbedingungen

gemäß Vergabeunterlagen

Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten

gem. VHB 214 besondere Vertragsbedingungen

gegebenenfalls Rechtsform, die die Bietergemeinschaft nach der Auftragsvergabe haben muss

Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Verfahren

Verwaltungsangaben

Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen

Schlusstermin für den Eingang der Angebote

10.11.2026 10:30 Uhr

Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Nachforderung

Bindefrist des Angebots

31.12.2026

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

10.11.2026 10:30 Uhr

rein digital

Gem. § 14 VOB/A dürfen Bieter bei der Angebotseröffnung nicht anwesend
sein.

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

0) Die Vergabe erfolgt gesamtwirtschaftlich über alle Lose an einen Bieter. Die Aufträge werden von jeden Kostenträger einzeln erteilt.

1) ANGEBOTSABGABE UND VORLAGE VON UNTERLAGEN
Das Angebot ist mit allen geforderten Unterlagen (Erklärungen und Nachweisen) bei der angegebenen Kontaktstelle vollständig elektronisch über das Vergabeportal einzureichen.

Die Abgabe des Angebotes in elektronischer Form ist ausschließlich mit dem cosinex Desktop-Bietertool oder alternativ rein webbasiert (direkt über den Browser ohne Nutzung des Bietertools) im Bereich "Angebote" möglich.
Eine detaillierte Anleitung zur Abgabe von Angeboten finden Sie unter: https://csx.de/JiViu. Zur Abgabe über das Bietertool finden Sie außerdem eine "Schritt für Schritt"-Anleitung auf der Website der Zentralen Vergabestelle ZUCK unter: https://ikz-zuck.de/infos-fuer-bieter/. Weitere Informationen, insbesondere Hilfestellungen bei technischen Problemen, finden Sie unter https://support.cosinex.de/unternehmen/.

Das Angebot muss alle geforderten Unterlagen enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bieters an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein.

Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.

Nicht form- u. fristgerecht eingereichte Angebote werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

Für die Erstellung und Einreichung des Angebots sowie der weiteren Unterlagen werden keine Entschädigungen / Vergütungen gezahlt.

2) ERHALT DER VERGABEUNTERLAGEN / AUFFORDERUNG ZUR ANGEBOTSABGABE
Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich über das Vergabeportal im Projektraum zum Verfahren zur Verfügung gestellt. Diese können dort kostenlos bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote heruntergeladen werden und Nachrichten der Vergabestelle können dort eingesehen werden. Es gelten hierfür die AGB des Vergabeportals.

3) KOMMUNIKATION
Die Kommunikation im Vergabeverfahren erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform. Fragen zum Vergabeverfahren können daher ausschließlich über das Kommunikationstool des Projektraums gestellt werden. Zum Versenden von Nachrichten sind die Registrierung und Bestätigung der Teilnahme am Verfahren erforderlich.

4) INFORMATION ZUM WETTBEWERBSREGISTER
Der Auftraggeber ist gemäß §99 GWB öffentlicher Auftraggeber und somit gesetzlich verpflichtet, ab einer Auftragssumme von
50.000 EUR netto über den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erfolgen soll, eine Auskunft aus dem Wettbewerbsregister nach § 6 Abs. 1 S. 1 des Wettbewerbsregistergesetzes einzuholen.

5) INFORMATION ZU RÜGEOBLIEGENHEITEN UND NACHPRÜFUNGSVERFAHREN
In Vergabeverfahren, auf die die Bestimmungen der Landesverordnung über die Nachprüfung von Vergabeverfahren durch Vergabeprüfstellen in Rheinland-Pfalz (NachPrV) Anwendung finden, ist von den Bietern oder Bewerbern die Rügeobliegenheit nach § 10 Abs. 3 NachPrV zu beachten.

Die Vergabeprüfstelle weist das Nachprüfungsbegehren des beanstandenden Bieters oder Bewerbers zurück,
1. soweit der beanstandende Bieter oder Bewerber den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor der Information nach § 4 Abs. 1 erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von sieben Kalendertagen gerügt hat,
2. soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.

Bei Nichtabhilfe einer Rüge durch den Auftraggeber wird das Nachprüfungsbegehren von der Vergabeprüfstelle zurückgewiesen, soweit mehr als sieben Kalendertage nach Absendung der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Weitere Nachprüfstellen im Rahmen der Rechts- und Fachaufsicht an die sich der Bewerber oder Bieter zur Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen die Vergabebestimmungen wenden kann:
Kreisverwaltung Cochem-Zell - Kommunalaufsicht -
Endertplatz 2
56812 Cochem
Tel.: +49 2671610
E-Mail: kreisverwaltung@cochem-zell.de
http://www.cochem-zell.de

Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

Name und Anschrift der Stelle, an die sich der Bewerber oder Bieter zur Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen wenden kann

Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima
Stiftsstraße 9
55116
Mainz
Deutschland
+49 6131162546
vergabepruefstelle@mwtek.rlp.de
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