Verfahrensangaben

Radionuklidlabor

VO: VgV Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
06.11.2026
13.11.2026 10:00 Uhr
13.11.2026 10:01 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Klinikum der Stadt Ludwigshafen am Rhein gGmbH
HRB-Nr. 3770
Bremserstr. 79
67063
Ludwigshafen
Deutschland
DEB34
stabsstelle_vergabe@klilu.de
+49 621503-4876

Angaben zum Auftraggeber

Von einer Kommunalbehörde kontrolliertes oder finanziertes öffentliches Unternehmen
Gesundheit

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammern Rheinland-Pfalz, Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung - Geschäftsstelle -
DE355604198
Stiftsstraße 9
55116
Mainz
Deutschland
DEB35
Vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp
+49 613116-2234

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Lieferungen

CPV-Codes

33100000-1
33124000-5
33151000-3
38000000-5
38341000-7
38430000-8
38540000-2
50400000-9
39180000-7
39181000-4
51430000-5
71000000-8
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Das Department für Nuklearmedizin und Theranostik hat seine Tätigkeit mit dem Ziel aufgenommen, das Fachgebiet Nuklearmedizin am Klinikum Ludwigshafen aufzubauen und dauerhaft zu etablieren. Dazu gehören die radiochemischen, qualitätssichernden und dosimetrischen Strukturen für die diagnostischen und insbesondere therapeutischen Zwecke in stationärer und ambulanter Konstellation.
Die gegenständliche Beschaffungsmaßnahme umfasst neben der konzeptionellen Planung eine integrierte und zukunftsfähige Infrastruktur für theranostische und individualisierte Therapie- und Ambulanzkonzepte in zwei Ausbaustufen und wird unter Berücksichtigung der Anforderungen des § 13 AMG umgesetzt.
Die erste Ausbaustufe umfasst die Schaffung der infrastrukturellen und technischen Voraussetzungen für die aseptische Vorbereitung unter Laminar-Flow-Bedingungen sowie für die Qualitätssicherung der therapeutisch eingesetzten, kommerziell verfügbaren Radiopharmaka. Ein besonderer Schwerpunkt liegt bereits in dieser frühen Phase auf der Integration qualitätssichernder Maßnahmen und Prozesse. Die Qualitätssicherung wird von Beginn an als zentraler Bestandteil des Arbeitsablaufs implementiert, um die Sicherheit, Rückverfolgbarkeit, Reproduzierbarkeit und regulatorische Konformität aller Schritte zu gewährleisten und einen flexiblen Einsatz der kommerziell verfügbaren Radiopharmaka im klinischen Alltag zu ermöglichen. Darüber hinaus schafft diese Ausbaustufe die Grundlage für die SPECT/CT-basierte Bestimmung der Therapieaktivität mit Gamma und Beta-Strahler sowie dosimetrischer Auswertungen im Rahmen von individualisierten Therapien.
In der zweiten - optionalen - Ausbaustufe des Radionuklidlabors erfolgt die Erweiterung des Radionuklidlabors zu einer GMP-like Infrastruktur, die technisch und strukturell vollständig mit den bereits geschaffenen Voraussetzungen in der ersten Ausbaustufe kompatibel ist. Ziel ist die Etablierung qualitätsgesicherter Prozesse für die aseptische Eigenherstellung und Freigabe von Radiopharmaka und Erweiterung des therapeutischen Spektrums durch Alfa-Therapien und GMP-Konforme individualisierte Behandlungskonzepte.
Hierfür sind die Bereitstellung eines Isolators mit Vorkammern und Synthesemodul sowie eines H2O2-Generators für die aseptische Herstellung und Abfüllung im klinischen Routinebetrieb vorgesehen. Die Erweiterung stärkt die Qualitätssicherung, erhöht die therapeutische Flexibilität und ermöglicht eine langfristige Patientenversorgung am Standort über Behandlungskonzepte mit kommerziell verfügbaren Radiopharmaka hinaus.
Der Auftraggeber behält sich vor, die zweite Ausbaustufe im Anschluss an die erste Ausbaustufe nicht oder nur in Teilen zu beauftragen. Der Auftragnehmer hat keinen Anspruch auf die Beauftragung dieser Leistung.
Weitere vom Auftragsgegenstand umfasste Leistungen sind die Planung und Konzeption der beiden Ausbaustufen, sowie Service- und Wartungsleistungen für die Dauer von acht Jahren ab Inbetriebnahme der Geräte. Bauleistungen sind nicht Teil des Auftrags.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Aufgrund sehr beschränkter Platzkapazitäten für das Radio-Nuklid-Labor und der Größe einiger zu beschaffenden Geräte müssen beide Ausbaustufen von Beginn an so geplant werden, dass beide Phasen in den beiden vorhandenen Räumen umgesetzt werden können. Dies erfordert eine einheitliche Planung, so dass die Beschaffungsmaßnahme als Gesamtauftrag ohne Losaufteilung vergeben wird.
Ziel ist eine Lösung, bei der die erforderlichen räumlichen und infrastrukturellen Voraussetzungen bereits im Rahmen der Planung und Umsetzung der Phase 1 berücksichtigt werden, sodass für die spätere Umsetzung der Phase 2 möglichst geringe zusätzliche baulichen Maßnahmen, keine erneuten Anpassungen der Räumlichkeiten oder sonstigen zusätzlichen Investitionen erforderlich werden.
Bei der Konzeption sind insbesondere die Transportwege, Zugänglichkeit, Einbringung, Aufstellflä-chen, Positionierung, Anschlüsse sowie sonstige für die Installation und den Betrieb der Geräte erforderliche infrastrukturelle Voraussetzungen zu berücksichtigen.

Der Bieter hat im Rahmen seines Angebotes ein Planungskonzept für das Labor vorzulegen, das beide Ausbaustufen berücksichtigt. Dieses muss einen maßstäblichen Grundrissplan des ge-samten Laborbereichs umfassen, der aus den beiden vorgesehenen Laborräumen besteht. Die Planung ist zum einen als Gesamtplanung und des Weiteren als Teilplanung für jede Ausbaustufe einzureichen.
Der Grundriss ist auf Grundlage der tatsächlichen architektonischen Abmessungen und räumli-chen Gegebenheiten der beiden Räume zu erstellen. Beide Räume sind als Reinräume der Klasse RRK-D für das vorgesehene GMP-Like-Labor zu berücksichtigen.

Ausstattung Phase I: :
- Abgeschirmte Sicherheitswerkbank mit Laminar Air Flow (LAF) mit Abschirmringe, Bleiglas und Synthesemodul
- Aktivimeter mit Abschirmung für den klinischen Routinebetrieb
- Gammaspektrometer
- Synthesemodul zur Peptidmarkierung (Optional)
- Radio-TLC System inkl. TLC-Scanner
- HPLC System mit UV-und Radio-Detektor
- Endotoxin-Test (LAL-Test)
- reflektorisches pH Messgerät für PH- Indikatorstreifen
- Ortsdosisleistungsmessgeräts an der Wand zur Detektion hoher Radioaktivitätsniveaus im Radionuklidlabor
- Tresor für radioaktive Präparate und Prüfstrahler
- Modulares Mobiliar für das Radiopharmazielabor.
- Zubehör (Erstausstattung pro Einheit/Gerät)
- Verbrauchsmaterial (Optional)

Ausstattung Phase II (Optional):
- Abgeschirmter Laminar-Flow-Isolator Klasse III
- Multisynthesizer
- H2O2 Generator für Aseptische Herstellung und Abfüllung für den klinischen Routinebetrieb.
- Schnittstelle zu Radio-TLC, HPLC, Gammaspektrometrie und LAL
- Vollständig automatisierte Prozess- und Rezeptverwaltung.
- Erweiterte elektronische Batch-Dokumentation.
- Fernüberwachung kritischer Anlagenparameter.
- Automatische Auswahl und Überwachung definierter Dekontaminationszyklen. Automatische Erstellung und Archivierung von Zyklusberichten.
- Automatisierte Übertragung der Dekontaminationsdaten in ein übergeordnetes Dokumentationssystem:

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Jahren
8

Der Wartungsvertrag kann nach Ablauf von acht Jahren jeweils um ein Jahr verlängert werden, solange die wartungsbedürftigen Anlagen im Betrieb sind.

10
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Bremserstr. 79
67063
Ludwigshafen
Deutschland
DEB34

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt nach einer Rangfolge

Es folgt eine Bewertung nach dem Preis/den Kosten, so dass eine Rangfolge über den Preis gebildet wird.

Zuschlagskriterium

Preis
Preis/Kosten

In der Preiskriterium wird Phase 1 mit 67% und Phase 2 mit 33% bewertet.

1
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Der Auftraggeber behält sich vor, die Verbrauchsmaterialien für Ausbaustufe 1, das Synthesemodul zur Peptidmarkierung in Phase 1 sowie die Ausbaustufe 2 ganz oder teilweise zu beauftragen.

Zusätzliche Angaben

Die Vergabeunterlagen enthalten vertrauliche Informationen. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass in dem o. g. Vergabeverfahren zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen streng vertraulich zu behandeln ausschließlich zum Zwecke der Teilnahme an diesem Vergabeverfahren zu verwenden und zu vervielfältigen sind.
Der Interessent hat diese vertraulichen Unterlagen daher nur nach Einholung einer schriftlichen Vertraulichkeitserklärung ausschließlich an solche Dritte weitergeben werden, die er beabsichtigen, als Teilnehmer einer Bietergemeinschaft, als Nachauftragnehmer oder als Eignungsverleiher in die Leistungserbringung einzubeziehen, oder die er im Rahmen dieses Vergabeverfahrens zur rechtlichen Beratung hinzuzieht.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


Kommunikationstool des Projektraums des Vergabeportales rlp.vergabekommunal.de

https://rlp.vergabekommunal.de/Satellite/notice/CXP6YYMYC65

Einlegung von Rechtsbehelfen

Etwaige Verstöße gegen Vergabevorschriften im Rahmen der Bekanntmachung und/oder der Vergabeunterlagen sind unverzüglich nach Kenntnisnahme und im Falle des Nichterkennens aber des Erkennenkönnens spätestens bis Ablauf der Angebotsfrist gegenüber dem Auftraggeber in schriftlicher Form über das Kommunikationstool des Vergabeportals https://rlp.vergabekommunal.de zu rügen.
In gleicher Form sind sonstige Verstöße gegen Vergabevorschriften von Bietern ab Kenntnisnahme und im Falle des Nichterkennens aber des Erkennenkönnens unverzüglich gegenüber dem Auftraggeber in schriftlicher Form zu rügen.

Informations- und Wartepflicht gemäß § 134 GWB:
(1) Der Auftraggeber hat die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vor-gesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
(2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
Einleitung, Antrag gemäß § 160 GWB:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

3
Monate

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Ausgeschlossen sind Erklärungen / Nachweise, die den Preis des Angebots betreffen. Einzelne kleinere Preispositionen sind hiervon ausgenommen; diese dürfen nachgefordert werden, sofern sie für die Rangfolge der Angebote nicht wesentlich sind.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung wird um Vorlage eines Handelsregisterauszuges gebeten. Dieser darf nicht früher als 3 Monate vor dem Bekanntmachungsdatum dieser Ausschreibung ausgestellt sein.
Um Angabe, ob eine Eintragung in einer Berufsgenossenschaft besteht, wird gebeten.

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Zur Beurteilung, ob der Bieter zur Erbringung des Auftrags wirtschaftlich in der Lage ist, möchte sich der Auftraggeber ein allgemeines Bild von dem Bieter machen. Daher reicht der Bieter eine kurze Unternehmensbeschreibung nebst Organigramm der Unternehmens- und gegebenenfalls Konzernstruktur sowie eine Übersicht über etwaige Zweigniederlassungen ein.
Zudem ist anzugeben, ob der Bieter ein KMU im Sinne der KMU-Definition der Europäischen Union ist.

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Der Auftraggeber behält sich vor, bezüglich des Bieters, der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister oder eine gleichwertige Urkunde einer zuständigen Justiz- oder Verwaltungsbehörde des Herkunftslands einzuholen. Daher wird um persönliche Angaben des Firmeninhabers bzw. Vertretungsberechtigten gebeten.

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Der Bieter hat eine Haftpflichtversicherung mit den im Eignungsformblatt {Anlage 1.2) genannten
Bedingungen vorzuhalten (dies sind: Geforderte Versicherungssummen: Personen-, Sach- und Vermögensschäden: mind. 15 Mio. EUR
Geforderter Versicherungsumfang: Für mindestens jeweils 2 Schadensfälle pro Kalenderjahr
(2-fache Maximierung der Versicherungssumme)
(d.h. mindestens 30 Mio. EUR / Kalenderjahr)

Den Nachweis des Bestehens einer ausreichenden Versicherung hat er durch Erklärung der Angaben zu seiner Versicherung im Eignungsformblatt zu führen. Auf gesonderte Aufforderung des Auftraggebers hat er einen Nachweis durch die Versicherung zu erbringen.

Eignungskriterium

Allgemeiner Jahresumsatz

Erklärung über den Gesamtumsatz des Bieters in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren

Eignungskriterium

Spezifischer Jahresumsatz

Erklärung über den Umsatz des Bieters im im Tätigkeitsbereich des ausgeschriebenen Auftrags in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Der Auftraggeber möchte sich zur Absicherung der ordnungsgemäßen Auftragsdurchführung ein Bild von der Zahlungsfähigkeit des Bieters machen. Daher hat der Bieter seinen Liquiditätsstatus durch eine aktuelle Unbedenklichkeitserklärung seines Kreditinstituts oder einer entsprechenden Erklärung seines Steuerberaters (jeweils nicht früher als drei Monate vor Bekanntmachungsdatum dieser Ausschreibung ausgestellt) nachzuweisen.

Eignungskriterium

Supply-Chain-Management

Gefordert wir eine Erklärung zum Lieferkettenmanagement und Lieferkettenüberwachungssystem. Auf Anforderung sind zudem alle Auskünfte und Informationen zu erteilen, die für die gesetzliche Risikoanalyse nach dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz benötigt werden, gegebenenfalls auch für Vorlieferanten.

Eignungskriterium

Anzahl der Führungskräfte

Der Auftraggeber hält zur sachgerechten Ausführung des Auftrags eine adäquate Anzahl an Führungskräften für erforderlich. Es wird daher um Angabe der durchschnittlichen Anzahl der Führungskräfte in den letzten drei Jahren gebeten.

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Der Auftraggeber hält zur sachgerechten Ausführung des Auftrags eine adäquate Anzahl an Beschäftigten für erforderlich. Es wird daher um Angabe der durchschnittlichen Anzahl der Beschäftigten in den letzten drei Jahren gebeten.

Eignungskriterium

Techniker oder technische Stellen für die Qualitätskontrolle

Der Auftraggeber geht davon aus, dass für die Ausführung des gegenständlichen Vorhabens eine adäquate Anzahl geeigneter technischer Fachkräften erforderlich ist. Der Auftraggeber bittet daher um Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob diese dem Unternehmen angehören oder nicht, und zwar insbesondere derjenigen, die mit der Qualitätskontrolle beauftragt sind.

Eignungskriterium

Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten

Der Auftraggeber geht davon aus, dass für die Ausführung des gegenständlichen Vorhabens eine adäquate Anzahl geeigneter technischer Fachkräften erforderlich ist. Der Auftraggeber bittet daher um Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob diese dem Unternehmen angehören oder nicht.

Eignungskriterium

Anteil der Unterauftragsvergabe

Die Leistungen, die für den Bewerber/Bieter durch Unterauftragnehmer erbracht werden, sind zu benennen. Die Unterauftragnehmer sind, soweit möglich, bereits mit der Angebotsabgabe zu benennen.

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Lieferungen

Der Bewerber weist dem Auftraggeber mindestens drei Referenzen im Gebiet des EWR, davon mindestens eine Referenz im deutschsprachigen Raum, unter Angabe des Vertragsbeginns, des Leistungsvolumens und einer Kontaktperson beim Referenzgeber nach, welche vom Bewerber innerhalb der letzten fünf Jahre (Juli 2021 bis aktuell 2026) erbracht wurden. Die Referenzaufträge müssen in Bezug auf folgende Kriterien mit dem ausgeschriebenen Leistungsgegenstand vergleichbar sein:

1. Technische Vergleichbarkeit:
- Gewerkespezifischer Mindestumfang: Der Bieter muss die schlüsselfertige Ausstattung oder Teilausstattung (je nach Ihrem Loszuschnitt) eines Labors der Isotopenklasse Typ B oder Typ C nach DIN 25425 (bzw. Radionuklidbereich der Sicherheitsstufe RK1 bis RK3) nachweisen.
- Schlüsselkomponenten: Die Referenz muss die Lieferung und Einbindung von Hot Cells (Heißen Zellen) oder zertifizierten Strahlenschutz-Isolatoren mit integrierter Bleiabschirmung (z. B. mindestens 30 mm Pb) beinhaltet haben.
2. Regulatorische Vergleichbarkeit:
- Behördenabnahme: Das Referenzobjekt muss nachweislich erfolgreich durch die zuständige Landesbehörde (z. B. Gewerbeaufsichtsamt/Atomaufsicht) für den Umgang mit unversiegelten radioaktiven Stoffen genehmigt und abgenommen worden sein (Umgangsgenehmigung nach § 12 StrlSchG).
- Nachweis über die Realisierung unter GMP-Reinraumbedingungen (mindestens Klasse D nach EU-GMP-Leitfaden).
3. Wirtschaftliche Vergleichbarkeit:
- Auftragsvolumen: Die Referenzprojekte sollen jeweils mindestens 65 % des geschätzten Auftragswertes des aktuellen Projekts aufgewiesen haben. Bewertungsmaßstab ist das Angebot des Bieters gemäß Preisblatt, ohne Wartungsleistungen und ohne Verbrauchsmaterial.

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Die Vergabeunterlagen enthalten vertrauliche Informationen. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass in dem o. g. Vergabeverfahren zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen streng vertraulich zu behandeln ausschließlich zum Zwecke der Teilnahme an diesem Vergabeverfahren zu verwenden und zu vervielfältigen sind.
Der Interessent hat diese vertraulichen Unterlagen daher nur nach Einholung einer schriftlichen Vertraulichkeitserklärung ausschließlich an solche Dritte weitergeben werden, die er beabsichtigen, als Teilnehmer einer Bietergemeinschaft, als Nachauftragnehmer oder als Eignungsverleiher in die Leistungserbringung einzubeziehen, oder die er im Rahmen dieses Vergabeverfahrens zur rechtlichen Beratung hinzuzieht.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Nicht erforderlich

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung