Jahresvertrag Tiefbauarbeiten Wasser in der Verbandsgemeinde Weißenthurm
VO: VOB/A Vergabeart:   Öffentliche Ausschreibung Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Verbandsgemeindewerke Weißenthurm - Wasser
Kärlicher Straße 4
56575
Weißenthurm
Deutschland
Stabsstelle Zentrale Vergabe
+49 2637-9130
+49 2637-913100
vergabestelle@vgwthurm.de
Kommunikation

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

https://rlp.vergabekommunal.de/Satellite/notice/CXP6YD0YCH9

Bereitstellung der Vergabeunterlagen

https://rlp.vergabekommunal.de/Satellite/notice/CXP6YD0YCH9/documents

Auftragsgegenstand

Art des Auftrags
Ausführung von Bauleistungen
Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

Jahresvertrag Tiefbauarbeiten Wasser in der Verbandsgemeinde Weißenthurm

Die ausgeschriebenen Leistungen umfassen im wesentlichen die Herstellung von Anschlüssen, die Reparaturen von Hydranten und Schiebern, sowie kleinere Aufgrabungen bei Rohrbrüchen und ähnlichen
Vorkommnissen.
Zudem muss der Auftragnehmer eine 24-Stunden-Bereitschaft während der gesamten Vertragslaufzeit gewährleisten.

Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden

Haupterfüllungsort

Versorgungsgebiet Verbandsgemeinde Weißenthurm (Mülheim-Kärlich, Weißenthurm, Urmitz, Kaltenengers, Sankt Sebastian, Bassenheim, Kettig) und Industriepark A61/GVZ Koblenz

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Ausführungsbeginn: Schnellstmöglich nach Auftragserteilung

Ausführungsende: Zwei Jahre nach Ausführungsbeginn (optional Verlängerung um ein weiteres Jahr) oder mit erreichen der Höchstsumme

Dieser Vertrag gilt zwei Jahre ab Auftragsvergabe. Wenn die Höchstsumme vor dem offiziellen Vertragsende (Laufzeit 2 Jahre) erreicht ist gilt der Vertrag als erfüllt und die Leistungen werden neu ausgeschrieben. Wird die Höchstsumme bis zum Vertragsende (Laufzeit 2 Jahre) nicht erreicht verlängert sich der Vertrag um sechs Monate, wenn nicht sechs Monate vor Ablauf der Vertragszeit eine der Vertragsparteien erklärt, dass Sie den Vertrag nicht fortsetzen will. Wird die Höchstsumme im Laufe der Vertragsverlängerung erreicht gilt der Vertrag als erfüllt und das Vertragsverhältnis wird aufgelöst. Die maximale Gesamtlaufzeit beträgt 3 Jahre.

Laufzeit bzw. Dauer

Nebenangebote

Nein

Hauptangebote

Nein

Angaben zu den Losen

Nein

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Verlangte Nachweise für die Beurteilung der Eignung des Bieters

Bieter/Bewerber müssen den Nachweis der Fachkunde. Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit gemäß den Angaben des § 6a VOB/A führen.

Der Bieter hat mit seinem Angebot zum Nachweis seiner Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit eine direkt abrufbare Eintragung in die allgemein zugängliche Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) nachzuweisen. Der Nachweis der Eignung kann auch durch Eigenerklärungen gem. Formblatt 124 (Eigenerklärungen zur Eignung), alternativ durch Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) erbracht werden.

Hinweis: Soweit zuständige Stellen Eigenerklärungen bestätigen, sind von Bietern, deren Angebote in die engere Wahl kommen, die entsprechenden Bescheinigungen auf Verlangen der Vergabestelle innerhalb der von der Vergabestelle benannten Frist vorzulegen. Das Formblatt 124 (Eigenerklärungen zur Eignung) ist den Vergabeunterlagen beigefügt.

Sämtliche mit dem Angebot einzureichende Nachweise sind in einem den Vergabeunterlagen beigefügten Verzeichnis der im Vergabeverfahren vorzulegenden Unterlagen (Nachweisliste) gem. § 8 Abs. Nr. 5 VOB/A aufgeführt.
Gegebenenfalls auf gesondertes Verlangen vorzulegende Nachweise sind in der Angebotsaufforderung unter Buchstabe D, Ziffer 3.4, sowie dem Formblatt 216 (Nachweisliste; Verzeichnis der im Vergabeverfahren vorzulegenden Unterlagen) zu entnehmen.

Beurteilung der Eignung

Angaben, die mit dem Angebot vorzulegen sind:
1.) Eigenerklärung des Bieters, dass in seiner Person oder durch ein Verhalten seiner Person oder durch
das Verhalten einer Person, die ihm zuzurechnen ist, keine Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A
begründet sind.
2.) Eigenerklärung des Bieters, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und
Sozialversicherungsbeiträgen nachgekommen ist.
3.) Eigenerklärung des Bieters zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft.
4.) Eigenerklärung zum Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren,
soweit er Leistungen betrifft, die mit der Maßnahme vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei
gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen.
5.) Eigenerklärung über die Ausführung vergleichbarer Leistungen in den letzten fünf Jahren.
6.) Eigenerklärung über die Bereithaltung der für die Ausführung der Leistung erforderlichen Arbeitskräfte.
7.) Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bieter der Kapazitäten anderer
Unternehmen bedient.
8.) Erklärung des Bieters über die Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister.

Für die vorgenannten Auskünfte (Eigenerklärungen) sind entsprechende Formblätter den
Vergabeunterlagen beigefügt (Formblatt 124)
Ebenso zugelassen ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) als vorläufiger
Beleg der Eignung. Eigenerklärungen und Eignungsnachweise, die durch Präqualifizierung geführt
werden, sind zugelassen. Die durch Präqualifizierung geführten Eigenerklärungen und
Eignungsnachweise müssen die gestellten auftragsbezogenen Mindestanforderungen nachweisen.

Auf Verlangen der Vergabestelle sind durch den Bieter zum Beleg seiner Eigenerklärungen
entsprechende weitere Nachweise vorzulegen, wie:
- Nachweis über die Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister wie Handelsregister,
Partnerschaftsregister, Berufskammern der Länder, Handwerksrolle
- eine Bescheinigung in Steuersachen des zuständigen Finanzamtes über die vollständige Entrichtung
von Steuern, die nicht älter als 13 Monate sein darf,
- gültige Bescheinigungen der zuständigen Krankenkasse, tariflichen Sozialkasse und
Berufsgenossenschaft über die vollständige Entrichtung von Beiträgen, die nicht älter als 13 Monate sein
dürfen.
- Angaben zu Arbeitskräften: Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren
jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit extra
ausgewiesenem Leitungspersonal.
Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Auskünfte und Bestätigungen/Nachweise, die zur Überprüfung
der Eigenerklärung dienen, zu verlangen bzw. einzuholen.

Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der
Bietergemeinschaft zu erklären.
Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auch vom
Dritten abzugeben.

Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.

- 3 Referenzen über die Ausführung vergleichbarer Leistungen, davon mind. 1 Referenz über die Ausführung von Jahresverträgen/Rahmenvereinbarungen

- Der Auftragnehmer muss ausreichend gegen Personen- und Sachschäden versichert sein. Vom Betriebshaftpflichtversicherer ist eine Bestätigung vorzulegen, dass für die Arbeiten eine Deckungssumme von 1.000.000 EUR für Personenschäden und 500.000 EUR für sonstige Schäden besteht und die Versicherungsprämie bezahlt ist. Sämtliche Kosten für die Versicherungen sind in die Einheitspreise einzurechnen. Dies kann durch eine Bescheinigung der Versicherung nachgewiesen werden, dass die Versicherungssumme im Auftragsfall zur Verfügung steht.

- Qualifikation für Arbeiten mit verkehrssichernden Maßnahmen: Benennung der verantwortlichen Person sowie Vorlage eines gültigen Schulungsnachweises gemäß Schulungsplan MVAS über die Ausbildung nach RSA und ZTV-SA.

- Eigenerklärung 24-Stunden-Rufbereitschaft

- Zusätzlicher Eignungsnachweis der im eigenen Betrieb vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer:
- mindestens 1 Straßenbaumeister
- mindestens 3 gewerbliche Facharbeiter
- mindestens 4 sonstige gewerbliche Mitarbeiter
Die vorstehend beschriebene Mindestpersonalausstattung bezieht sich auf die im eigenen Betrieb beschäftigten gewerblichen Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente).

- Zusätzlicher Eignungsnachweis der im eigenen Betrieb vorhandenen technischen Betriebsausstattung:
- mind. 3 Mobilbagger
- 3 LKW (mind. 7,5 to. Zul. Gesamtgewicht)
- Schneid- und Verdichtungsgeräte

Sämtliche mit dem Angebot einzureichenden Nachweise sind in einer den Vergabeunterlagen beigefügten Nachweisliste gemäß § 8 Abs. 2 Nr. 5 VOB/A.

Bedingungen für den Auftrag

Wesentliche Zahlungsbedingungen

VOB/B (siehe Vergabeunterlagen)

Für den Rechnungsversand über das E-Rechnungsportal des Landes Rheinland-Pfalz benötigen Sie von uns folgende Angaben:
1. Die ausschließlich für die Übermittlung zu nutzende E-Mail Adresse:
ZRE-RLP@poststelle.rlp.de
2. Die Leitweg-Identifikationsnummer
- der Verbandsgemeinde Weißenthurm 071375008000-001-17

Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten

Sicherheiten für Vertragserfüllung und Mängelansprüche (siehe Vergabeunterlagen)

gegebenenfalls Rechtsform, die die Bietergemeinschaft nach der Auftragsvergabe haben muss

Verfahren

Verwaltungsangaben

Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen

Schlusstermin für den Eingang der Angebote

20.11.2026 10:00 Uhr

Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Nachforderung

Bindefrist des Angebots

31.12.2026

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Uhr

Verbandsgemeinde Weißenthurm
Kärlicher Straße 4
56575 Weißenthurm

Die Angebotsöffnung findet ausschließlich elektronisch statt.

Personen, die bei der Eröffnung anwesend sein dürfen: Bieter und deren Bevollmächtigte dürfen nicht anwesend sein.

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

Als Höchstsumme wird eine Summe von 459.185,30 Euro (brutto) festgelegt. Die Rahmenvereinbarung verliert ihre Wirkung, wenn die Höchstsumme erreicht ist.

Der Auftraggeber wendet die Regelungen der Verwaltungsvorschrift "Öffentliches Auftragswesen in Rheinland-Pfalz" in der jeweils geltenden Fassung an.

Der Auftraggeber wendet die Regelungen des "Landesgesetz zur Gewährleistung von Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Auftragsvergaben (LTTG)" in der jeweils geltenden Fassung an.

Dieses Vergabeverfahren fällt in den Anwendungsbereich der Landesverordnung über die Nachprüfung von Vergabeverfahren durch Vergabeprüfstellen. Bieter müssen erkannte oder erkennbare Verstöße
innerhalb der jeweils geltenden Fristen des § 10 Abs. 3 dieser Verordnung gegenüber dem Auftraggeber rügen, anderenfalls können sie vor der Vergabeprüfstelle in der Sache nicht gehört werden.

Vergabeprüfstelle, an die der Auftraggeber eventuelle Beanstandungen des Bieters weiterleitet, sofern der Bieter nicht ausdrücklich auf eine Weiterleitung verzichtet hat:

Vergabeprüfstelle beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau,
Stiftstraße 9,
55116 Mainz

Die Vergabeunterlagen sind ausschließlich digital über die Vergabeplattform erhältlich. Ggf. erforderliche Änderungen an diesen Unterlagen oder zusätzliche Informationen werden ebenfalls ausschließlich über die Vergabeplattform kommuniziert. Registrierte Bieter werden hierüber automatisch informiert. Es wird daher empfohlen, die Unterlagen mit Registrierung zu beziehen. Werden Vergabeunterlagen anonym heruntergeladen, liegt die Information über die Aktualität dieser Unterlagen in der alleinigen Verantwortung des unregistrierten Bieters.

Anfragen werden nur in Textform über die Vergabeplattform oder per E-Mail von der genannten Kontaktstelle entgegengenommen und von der Vergabestelle ausschließlich in Textform über die Vergabeplattform beantwortet.

Ergänzende Informationen oder sonstige Korrespondenz der Vergabestelle erfolgen über die Vergabeplattform. Das Postfach der Bieters auf der Vergabeplattform erfüllt dabei für den Bieter die Funktion eines persönlichen elektronischen Briefkastens und ist maßgeblich und verbindlich für den Zugang von Erklärungen, Nachforderungen, Einladungen zum Aufklärungsgespräch und sonstigem Schriftverkehr. Ebenfalls werden Informations- und Absageschreiben über die Vergabeplattform versendet.

Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

Name und Anschrift der Stelle, an die sich der Bewerber oder Bieter zur Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen wenden kann

Kreisverwaltung Mayen-Koblenz
Bahnhofstraße 9
56068
Koblenz
Deutschland
info@kvmyk.de
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